Am Sonntag, 22. März, um 17 Uhr in der Paul-Gerhardt-Kirche (Mathunistraße 25) führt der Paul-Gerhardt-Chor in der Passionszeit „Stabat Mater“ von Antonín Dvořák auf, eines der ergreifendsten Werke der geistlichen Chormusik.
Dieses Oratorium zählt zu den persönlichsten und zugleich tröstlichsten Werken des tschechischen Komponisten. Es entstand vor dem Hintergrund schwerer persönlicher Schicksalsschläge von Dvořák, der innerhalb weniger Jahre drei Kinder verlor.
In dem mittelalterlichen Gedicht „Stabat Mater“ wird die Trauer von Maria, der Mutter Jesu, im Angesicht des Kreuzes betrachtet. Schmerz, Klage und stille Verzweiflung stehen neben Momenten inniger Wärme, zarter Schönheit und fast überirdischer Ruhe. In zehn Sätzen vertont Dvořák diese Stimmungen in eindrucksvoller Weise und verbindet dabei tiefes menschliches Leid mit Hoffnung, Zuversicht und dem Glauben an Trost und Erlösung.
Groß angelegte Chorsätze, bewegende Solopartien und eine farbenreiche Orchesterbegleitung entfalten sich zu einem musikalischen Bogen, der vom ersten Ton an bewegt und bis zum Ausblick auf die „Herrlichkeit des Paradieses“ („paradisi gloria“) führt. Eine musikalische Reise von der Klage zur Hoffnung.
Es singen Claudia Reinhard (Sopran), Regine Jurda (Alt), Martin Platz (Tenor), Raphael Sigling (Bass) und der Paul-Gerhardt-Chor. Das Münchner Oratorienorchester dirigiert Ilse Krüger.
Tickets gibt's unter www.paul-gerhardt-chor.de/karten, per Mail an mail@paul-gerhardt-chor.de oder telefonisch unter Tel. 089/57 95 36 03.