Nachhaltigkeit beginnt in der Kita

Bei der Preisverleihung (v.l.): Julia Wenk (Johanniter Oberbayern), Max Loy (Kinderpfleger Kinderhaus), Sonja Lausch (LBV), Talia León (Leiterin Kinderhaus), Agnes Pohl (ehem. Leiterin Kinderhaus) sowie (r.) Barbara Ottmann (Johanniter Oberbayern). Ebenfalls ausgezeichnet wurde das Johanniter-Kinderhaus An der Amper in Emmering, das von Erzieherin Laura Schemmerer (2.v.r.) vertreten wurde. (Foto: Johanniter Oberbayern)
Bei der Preisverleihung (v.l.): Julia Wenk (Johanniter Oberbayern), Max Loy (Kinderpfleger Kinderhaus), Sonja Lausch (LBV), Talia León (Leiterin Kinderhaus), Agnes Pohl (ehem. Leiterin Kinderhaus) sowie (r.) Barbara Ottmann (Johanniter Oberbayern). Ebenfalls ausgezeichnet wurde das Johanniter-Kinderhaus An der Amper in Emmering, das von Erzieherin Laura Schemmerer (2.v.r.) vertreten wurde. (Foto: Johanniter Oberbayern)
Bei der Preisverleihung (v.l.): Julia Wenk (Johanniter Oberbayern), Max Loy (Kinderpfleger Kinderhaus), Sonja Lausch (LBV), Talia León (Leiterin Kinderhaus), Agnes Pohl (ehem. Leiterin Kinderhaus) sowie (r.) Barbara Ottmann (Johanniter Oberbayern). Ebenfalls ausgezeichnet wurde das Johanniter-Kinderhaus An der Amper in Emmering, das von Erzieherin Laura Schemmerer (2.v.r.) vertreten wurde. (Foto: Johanniter Oberbayern)
Bei der Preisverleihung (v.l.): Julia Wenk (Johanniter Oberbayern), Max Loy (Kinderpfleger Kinderhaus), Sonja Lausch (LBV), Talia León (Leiterin Kinderhaus), Agnes Pohl (ehem. Leiterin Kinderhaus) sowie (r.) Barbara Ottmann (Johanniter Oberbayern). Ebenfalls ausgezeichnet wurde das Johanniter-Kinderhaus An der Amper in Emmering, das von Erzieherin Laura Schemmerer (2.v.r.) vertreten wurde. (Foto: Johanniter Oberbayern)
Bei der Preisverleihung (v.l.): Julia Wenk (Johanniter Oberbayern), Max Loy (Kinderpfleger Kinderhaus), Sonja Lausch (LBV), Talia León (Leiterin Kinderhaus), Agnes Pohl (ehem. Leiterin Kinderhaus) sowie (r.) Barbara Ottmann (Johanniter Oberbayern). Ebenfalls ausgezeichnet wurde das Johanniter-Kinderhaus An der Amper in Emmering, das von Erzieherin Laura Schemmerer (2.v.r.) vertreten wurde. (Foto: Johanniter Oberbayern)

Das Johanniter-Kinderhaus „Am Waldsanatorium“ hat eine bayernweite Auszeichnung erhalten, die mehr ist, als ein Zertifikat: Kürzlich wurde die Einrichtung vom Landesbund für Vogel- und Naturschutz (LBV) sowie Vertretern aus Politik und Fachöffentlichkeit in Augsburg als BNE-Einrichtung geehrt. Der Begriff „BNE“ bedeutet „Bildung für nachhaltige Entwicklung“.

Hinter dem Projekt „Kita im Aufbruch“ stehen 18 Monate intensiver Auseinandersetzung mit Nachhaltigkeit, Verantwortung und der Frage, wie Kinder früh lernen können, ihre Umwelt bewusst mitzugestalten. „Werthaltungen geben Kindern Orientierung und helfen ihnen zu entscheiden, was sie benötigen und was nicht“, sagt Einrichtungsleiterin Talia León. „Dass wir diese Kompetenz bereits im frühen Kindesalter stärken konnten, freut mich sehr. Mein Team hat das Projekt in den vergangenen Monaten mit viel Herzblut und Professionalität mit Leben gefüllt.“

Einen großen Anteil am Gelingen des Projekts hat Agnes Pohl, die Vorgängerin von Talia León. Außerdem wurde die Einrichtung tatkräftig durch LBV-Referentin Sonja Lausch unterstützt, die das Projekt liebevoll begleitete.

Fest im Alltag verankern

Das Projekt „Kita im Aufbruch“ wurde 2020 vom LBV ins Leben gerufen und begleitete zuletzt 14 Kindereinrichtungen über eineinhalb Jahre auf ihrem Weg, BNE fest im Alltag zu verankern. Nachhaltigkeit soll dabei dauerhaft in pädagogischen Konzepten integriert und Kinder früh für verantwortungsvolles Handeln sensibilisiert werden. Schwerpunkte sind unter anderem Ernährung, Natur- und Ressourcenschutz. Das Projekt ist Teil der Umsetzung der Agenda 2030 und wird vom Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz gefördert.

Im Johanniter-Kinderhaus ist BNE fest im pädagogischen Alltag verankert. Nachhaltigkeit zeigt sich hier vor allem im gemeinsamen Handeln: Alle drei Wochen organisieren die Kinder ein gesundes Frühstück. In einer Kinderkonferenz – gemeinsam mit Krippe und Kindergarten – entscheiden sie zuvor, was auf den Tisch kommt. Dabei setzen sie sich mit den Lebensmitteln auseinander: Welche Zutaten sind gesund? Was hat gerade Saison? Woher kommen die Produkte und wie wachsen sie?

Gemeinsam einkaufen gehen

Alle sechs Wochen gehen die Vorschulkinder zusammen mit pädagogischen Fachkräften einkaufen. Vor Ort lernen sie, Produkte bewusst auszuwählen, Etiketten zu lesen und Unterschiede bei Herkunft und Verpackung zu erkennen. Am Frühstückstag selbst übernehmen die Kinder Verantwortung bei der Zubereitung und erleben, wie aus ausgewählten Zutaten eine gemeinsame Mahlzeit entsteht.

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