Am Montag, 1. Juni, fuhr gegen 21.15 Uhr ein 50-jähriger Pole mit einem VW-Transporter auf der Pettenkoferstraße stadteinwärts. An der Kreuzung zur Paul-Heyse-Straße wollte er nach links abbiegen. Dabei kam ihm ein 29-jähriger Radfahrer entgegen. Beim Abbiegen kam es zur Kollision zwischen dem Pkw und dem Fahrrad. Der Radfahrer erlitt dabei eine schwere Kopfverletzung und musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Er trug keinen Fahrradhelm. Am Pkw und am Fahrrad entstand jeweils leichter Sachschaden. Da der 50-Jährige keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat, musste er zur Sicherung des Strafverfahrens eine Sicherheitsleistung hinterlegen. Anschließend wurde er nach den polizeilichen Maßnahmen entlassen. Die weiteren Ermittlungen zum Unfallhergang werden von der Verkehrspolizei geführt.
Durch das Tragen von Fahrradhelmen können Kopfverletzungen oft vermieden oder zumindest kann das Ausmaß der Verletzungen verringert werden. Obwohl das Tragen von Fahrradhelmen gesetzlich nicht vorgeschrieben ist, empfiehlt die Münchner Polizei grundsätzlich allen Radfahrern, entsprechende Helme zu tragen.