Veröffentlicht am 02.02.2026 10:01

Gefiederter Gast: Bundespolizei kümmert sich um Huhn

Das Huhn Henrietta hat eine Nacht bei der Bundespolizei am Hauptbahnhof verbracht. (Foto: Bundespolizei)
Das Huhn Henrietta hat eine Nacht bei der Bundespolizei am Hauptbahnhof verbracht. (Foto: Bundespolizei)
Das Huhn Henrietta hat eine Nacht bei der Bundespolizei am Hauptbahnhof verbracht. (Foto: Bundespolizei)
Das Huhn Henrietta hat eine Nacht bei der Bundespolizei am Hauptbahnhof verbracht. (Foto: Bundespolizei)
Das Huhn Henrietta hat eine Nacht bei der Bundespolizei am Hauptbahnhof verbracht. (Foto: Bundespolizei)

Am Freitag, 30. Januar, gegen 17.30 Uhr wurde am Fundbüro der Deutschen Bahn am Münchner Hauptbahnhof ein ungewöhnlicher Fund abgegeben: ein kleines, offensichtlich herrenloses Huhn. Eine aufmerksame Reisende hatte das Tier zuvor am nördlichen Bahnhofsausgang zur Arnulfstraße entdeckt und beim Fundbüro abgegeben.

Da auch gefiederte Reisende Anspruch auf Hilfe haben, wurde das Huhn von Beamten der Bundespolizeiinspektion München in Obhut genommen und zur Dienststelle gebracht. Dort erhielt das Huhn nicht nur einen sicheren Platz, sondern auch einen Namen: Henrietta. In einem ruhigen Raum untergebracht und mit einer Portion Haferflocken versorgt, konnte sich Henrietta zunächst von ihren mutmaßlichen Reiseabenteuern erholen.

Da während der Nachtstunden kein Kontakt zum zuständigen Vogelnotdienst hergestellt werden konnte, übernahmen die Beamten kurzerhand selbst die Betreuung des Huhns. Henrietta wurde fürsorglich durch die Nachtschicht begleitet, um sie wohlbehalten und ausgeschlafen an die Tagschicht zu übergeben.

Am Samstagmorgen, 31. Januar, konnte Henrietta schließlich wohlauf an den Vogelnotdienst Olching übergeben werden, wo sie fachkundig weiterbetreut wird.

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