Veröffentlicht am 20.04.2026 09:02

Nach Unfall mit Krankenfahrstuhl: 59-Jähriger verstorben

Mit diesem Krankenfahrstuhl war der nun verstorbene 59-Jährige unterwegs. (Foto: Polizeipräsidium München)
Mit diesem Krankenfahrstuhl war der nun verstorbene 59-Jährige unterwegs. (Foto: Polizeipräsidium München)
Mit diesem Krankenfahrstuhl war der nun verstorbene 59-Jährige unterwegs. (Foto: Polizeipräsidium München)
Mit diesem Krankenfahrstuhl war der nun verstorbene 59-Jährige unterwegs. (Foto: Polizeipräsidium München)
Mit diesem Krankenfahrstuhl war der nun verstorbene 59-Jährige unterwegs. (Foto: Polizeipräsidium München)

Bereits am Mittwoch, 8. April, gegen 14.20 Uhr fuhr ein 59-Jähriger mit einem Krankenfahrstuhl auf dem Radweg der Wasserburger Landstraße in Fahrtrichtung stadteinwärts. Nach derzeitigem Ermittlungsstand soll dem 59-Jährigen eine bislang unbekannte männliche Person mit einem Rennrad auf Höhe der Hausnummer 81 entgegengekommen sein.

Um einen Zusammenstoß zu vermeiden, musste der 59-Jährige ausweichen. Hierbei kippte er mit seinem Krankenfahrstuhl um, stürzte zu Boden und der Krankenfahrstuhl kam auf ihm zum Liegen. Auf die Situation aufmerksam gewordene Passanten an der nahegelegenen Bushaltestelle „Friedenspromenade” eilten dem 59-Jährigen sofort zu Hilfe. Der bislang unbekannte Rennradfahrer entfernte sich unerlaubt, ohne seinen gesetzlichen Pflichten als Unfallbeteiligter nachzukommen.

Zunächst keine stationäre Aufnahme

Der 59-Jährige verständigte nach dem Unfall seine Lebensgefährtin, welche sich im Anschluss um ihn kümmerte. Es erfolgte keine Verständigung der Polizei und des Rettungsdienstes, weshalb es zu keiner polizeilichen Unfallaufnahme kam. Aufgrund anhaltender Schmerzen begab sich der 59-Jährige am Folgetag selbständig in ein Krankenhaus zur ärztlichen Behandlung. Dabei wurden mittelschwere Verletzungen festgestellt, welche keine stationäre Aufnahme erforderten.

Am Donnerstag, 16. April, verschlechterte sich plötzlich der Gesundheitszustand des 59-Jährigen, weshalb der Mann in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste. Dort verstarb er noch am selben Tag. Inwiefern die aus dem Unfall erlittenen Verletzungen ursächlich für den Tod waren, ist Bestandteil der mittlerweile durch die Münchner Verkehrspolizei aufgenommenen polizeilichen Ermittlungen.

Zeugenaufruf:
Personen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang machen können, insbesondere Passanten, die sich zu dieser Zeit an der Bushaltestelle „Friedenspromenade” aufgehalten haben, werden gebeten, sich mit dem Unfallkommando, Tel. 089/62163322, in Verbindung zu setzen.

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