Veröffentlicht am 07.04.2026 16:59

Schreckschusspistole gezogen – großer Einsatz am Königsplatz

Zehn Polizeistreifen waren am Dienstagnachmittag rund um den Königsplatz im Einsatz. (Foto: mha)
Zehn Polizeistreifen waren am Dienstagnachmittag rund um den Königsplatz im Einsatz. (Foto: mha)
Zehn Polizeistreifen waren am Dienstagnachmittag rund um den Königsplatz im Einsatz. (Foto: mha)
Zehn Polizeistreifen waren am Dienstagnachmittag rund um den Königsplatz im Einsatz. (Foto: mha)
Zehn Polizeistreifen waren am Dienstagnachmittag rund um den Königsplatz im Einsatz. (Foto: mha)

Am Dienstag, 7. April, gegen 14.20 Uhr, kam es zu einem größeren Polizeieinsatz mit über zehn Streifen im U-Bahnhof Königsplatz.
Nach derzeitigem Kenntnisstand befand sich ein 18-jähriger Deutscher mit Wohnsitz im Landkreis Dachau in einem U-Bahn-Zug. Hierbei führte er eine Schreckschusspistole in einem Rucksack mit sich. Diesen hatte er vor sich abgestellt und hantierte mit der Pistole, wobei ein bedrohlicher Eindruck entstand. Ein 24-jähriger Fahrgast überwältigte den 18-Jährigen und hielt ihn fest.
Ein sich vor Ort befindlicher uniformierter Bundeswehrsoldat wurde auf die Situation aufmerksam und nahm die Pistole an sich. Als der Soldat den U-Bahn-Zug verließ, trafen die ersten Polizeistreifen ein. Er reagierte umsichtig, hielt die Hände und die Pistole nach oben und signalisierte den Polizeibeamten somit, dass die Situation unter Kontrolle war.
Die Pistole wurde sichergestellt. Verletzt wurde niemand. Der 18-Jährige wurde auf eine nahegelegene Polizeidienststelle verbracht.
Gegen ihn laufen nun Ermittlungen wegen Bedrohung und eines Verstoßes gegen das Waffengesetz, da er nicht im Besitz des erforderlichen kleinen Waffenscheins für die Schreckschusspistole ist.

Verdacht auf Rauschgifthandel

Im Rahmen des Einsatzes wurden bei dem Mann verschiedene Betäubungs- und Arzneimittel sowie Utensilien aufgefunden, die auf den Handel mit Rauschgift hindeuteten. Aufgrund dessen wurde nach Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft ein Durchsuchungsbeschluss für seine Wohnung beantragt und vom Gericht erlassen. In der Wohnung stellte die Polizei unter anderem ein Karambit-Messer und ein Einhandmesser sicher. Gegenstände, die dem Betäubungsmittelgesetz unterliegen, wurden nicht aufgefunden.
Der 18-Jährige wurde wegen illegalen Handels mit Betäubungsmitteln angezeigt und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wieder entlassen. Die Kriminalpolizei ermittelt weiter.

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