Veröffentlicht am 03.01.2026 14:00

Hotspotpots: Mobile Pflanzenkübel ersetzen marode Kastanien

Bürgermeister Sebastian Thaler, die Bauhofmitarbeiter Martin Maurus, Bernhard Labermeier, Thomas Dolzer, Martin Lohmeier und die Leiterin des Umweltamtes, Martina Britz, (v. l.) präsentieren eines der Bäumchen im sogenannten Hotspotpot. (Foto: Gemeinde Eching)
Bürgermeister Sebastian Thaler, die Bauhofmitarbeiter Martin Maurus, Bernhard Labermeier, Thomas Dolzer, Martin Lohmeier und die Leiterin des Umweltamtes, Martina Britz, (v. l.) präsentieren eines der Bäumchen im sogenannten Hotspotpot. (Foto: Gemeinde Eching)
Bürgermeister Sebastian Thaler, die Bauhofmitarbeiter Martin Maurus, Bernhard Labermeier, Thomas Dolzer, Martin Lohmeier und die Leiterin des Umweltamtes, Martina Britz, (v. l.) präsentieren eines der Bäumchen im sogenannten Hotspotpot. (Foto: Gemeinde Eching)
Bürgermeister Sebastian Thaler, die Bauhofmitarbeiter Martin Maurus, Bernhard Labermeier, Thomas Dolzer, Martin Lohmeier und die Leiterin des Umweltamtes, Martina Britz, (v. l.) präsentieren eines der Bäumchen im sogenannten Hotspotpot. (Foto: Gemeinde Eching)
Bürgermeister Sebastian Thaler, die Bauhofmitarbeiter Martin Maurus, Bernhard Labermeier, Thomas Dolzer, Martin Lohmeier und die Leiterin des Umweltamtes, Martina Britz, (v. l.) präsentieren eines der Bäumchen im sogenannten Hotspotpot. (Foto: Gemeinde Eching)

In der Ortsmitte von Eching, genauer gesagt rund um den Stachus sowie in der Unteren Hauptstraße, mussten im Februar 16 rotblühende Kastanienbäume wegen Pilzbefalls gefällt werden. Inzwischen hat sich herausgestellt, dass sich vor dem Huberwirt an zwei weiteren Kastanienbäume der Pilz ausgebreitet hat und diese ebenfalls gefällt werden müssen. Da sich das Umfeld rund um den Huberwirt und den Stachus derzeit in einer Umplanungsphase befindet, werden zum derzeit keine dauerhaften Ersatzbepflanzungen an gleicher Stelle vorgenommen. Damit die Ortsmitte dennoch auch im kommenden Sommer ein wenig Schatten und Schutz vor der Hitze bekommt, wurde eine Zwischenbegrünung in Form von mobilen Baumtöpfen – sogenannten „Hotspotpots” – beschlossen. Die von einer Freisinger Firma entwickelten Baumtröge sind nun am Stachus und in der Unteren Hauptstraße aufgestellt worden. Die Maßnahme wird im Rahmen der Städtebauförderung mit bis zu 60 Prozent bezuschusst. Bei Bedarf können die Töpfe dank einer Aufnahmevorrichtung für Gabelstapler relativ einfach versetzt werden. „Die Kastanienbäume am Stachus prägten gerade während der Blüte über Jahrzehnte das Bild der Echinger Ortsmitte. Nach der Fällung sah der Platz sehr trostlos aus. Ich freue mich daher, dass unser Umweltamt und unsere Gärtner bis zur endgültigen Gestaltung des gesamten Bereichs eine ansprechende Zwischenlösung gefunden haben”, lobt Bürgermeister Sebastian Thaler.

Und Martina Britz, die Leiterin des Umweltamtes, erklärt: „Um festzustellen, welche Baumarten dem heißen und trockenen Klima der Stadtmitte am besten trotzen, wurden verschiedene besonders klimaresiliente Bäume, wie Stadtbirne, Purpur-Erle, Amberbaum, Feuerahorn und Feldahorn, gepflanzt.” Die Tröge fungieren als eine Art „mobile Baumschule”: Die darin befindlichen Bäume sollen spätestens nach drei Jahren an einen festen Standort ausgepflanzt werden, während in den Töpfen neue Bäume nachgesetzt werden.

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