Veröffentlicht am 20.04.2026 16:30

Eine Wurzel – viele Früchte: Ökumenischer Gottesdienst auf Moosacher St.-Martins-Platz

Beim Ökumenischen Festgottesdienst feiern auch alle Moosacher Vereine mit.  (Foto: Maria-Jolanda Boselli)
Beim Ökumenischen Festgottesdienst feiern auch alle Moosacher Vereine mit. (Foto: Maria-Jolanda Boselli)
Beim Ökumenischen Festgottesdienst feiern auch alle Moosacher Vereine mit. (Foto: Maria-Jolanda Boselli)
Beim Ökumenischen Festgottesdienst feiern auch alle Moosacher Vereine mit. (Foto: Maria-Jolanda Boselli)
Beim Ökumenischen Festgottesdienst feiern auch alle Moosacher Vereine mit. (Foto: Maria-Jolanda Boselli)

Auf dem Moosacher St.-Martins-Platz wird am Sonntag, 3. Mai, um 10.30 Uhr ein Ökumenischer Zeltgottesdienst gefeiert. Das Motto lautet „Eine Wurzel – viele Früchte”. Der feierliche Gottesdienst wird diesmal von allen drei in Moosach beheimateten Konfessionen gestaltet: Katholiken, Protestanten und Orthodoxen. Mit dabei sind der Pfarrverband Moosach Olympiadorf, die Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Heilig-Geist und die Äthiopisch-Orthodoxe Tewahedo-Gemeinde St. Gabriel.

Das Gebot der Liebe ist allen gemein

„Moosach bekommt heuer einen neuen Maibaum, mit den Symbolen der vielen Vereine in Moosach als üppige Früchte- und Blätterpracht“, sagt Monsignore Martin Cambensy. Pfarrerin Dagmar Knecht fügt hinzu: „Unsere christliche Kirche ist ja im Grunde auch so ein Baum. Eine Wurzel und viele verschiedene Früchte. So unterschiedlich die Konfessionen auch sein mögen, so kontrovers ihr Verständnis vom Christsein manchmal ist: Sie haben alle den gleichen Stamm und finden ihre Gemeinsamkeit im Glauben an den dreieinigen Gott und an das Gebot der Liebe.“

Im Anschluss gibt es eine Brotzeit

Wer schon einmal dabei war, weiß: der Ökumenische Gottesdienst im Festzelt ist ein unvergessliches Erlebnis – vom Einzug aller Vereine mit ihren Fahnen über die immer launige und trotzdem zum Nachdenken anregende Predigt bis hin zur traditionellen musikalischen Begleitung durch die Tegernbacher Schlossbergmusikanten. Und danach sitzen alle, Zelebranten und Gäste, gemütlich bei einer Brotzeit zusammen. „Das ist nicht nur gelebte Ökumene. Das zeigt, dass theologische Fragen und Gegensätze ebenso wie kulturelle Unterschiede dazu da sind, überbrückt zu werden. Das funktioniert am besten, wenn man miteinander spricht, lacht, singt – und feiert. In Moosach gelingt uns das immer wieder und immer besser. Vielleicht sollte sich die Welt an uns ein Beispiel nehmen?“, fragt Pfarrerin Knecht. Und übt schon mal ein herzliches Lächeln.

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