Veröffentlicht am 16.04.2026 11:19

Die Landeshauptstadt benennt Platz nach CSU-Stadträtin Elisabeth Schmucker

Elisabeth Schmucker starb 2013. (Foto: CSU)
Elisabeth Schmucker starb 2013. (Foto: CSU)
Elisabeth Schmucker starb 2013. (Foto: CSU)
Elisabeth Schmucker starb 2013. (Foto: CSU)
Elisabeth Schmucker starb 2013. (Foto: CSU)

Für ihre Verdienste um das Wohl von Kindern in München wird Elisabeth Schmucker von der Stadt München geehrt: Im Baugebiet Lerchenauer Straße im Stadtbezirk Feldmoching-Hasenberg wird ein Platz nach der verstorbenen CSU-Stadträtin benannt. Das hat der Kommunalausschuss des Stadtrats beschlossen. Die CSU/FW-Fraktion freut sich sehr, dass ihr Vorschlag damit umgesetzt und das jahrzehntelange Engagement von Elisabeth Schmucker gewürdigt wird.

Geschützer Ort in Notsituationen

Große öffentliche Bekanntheit erlangte die in Neuhausen aufgewachsene Gymnasiallehrerin vor allem durch ihr soziales Engagement: Im Jahr 2000 initiierte sie die erste Babyklappe Münchens im Kloster St. Gabriel in Solln. Sie selbst bezeichnete dieses Projekt bewusst als „Lebenspforte“. Ziel war es, Neugeborenen in Notsituationen einen geschützten Ort zu bieten. Bei der Kommunalwahl 2002 wurde Elisabeth Schmucker anschließend erstmals in den Münchner Stadtrat gewählt, dem sie bis zu ihrem Tod nach schwerer Krankheit im Jahr 2013 angehörte. Bereits 1997 hatte Elisabeth Schmucker den Vorsitz im CSU-Ortsverband Neuhausen-Oberwiesenfeld übernommen, 2004 wurde sie zur stellvertretenden Vorsitzenden der CSU München gewählt.

Für das Wohl von Kindern eingesetzt

Im Mittelpunkt der politischen Arbeit der Studienrätin standen dabei stets die Belange von Kindern und Jugendlichen. So engagierte sich Elisabeth Schmucker beispielsweise mit großem persönlichem Einsatz in der Prävention von Alkohol- und Drogenmissbrauch. An den im Baugebiet zu benennenden Straßen und Plätzen entstehen verschiedene Bildungseinrichtungen. Der Stadtrat hat daher beschlossen, diese nach Personen zu benennen, die sich besonders für das Wohl von Kindern eingesetzt haben.

Beeindruckendes Lebenswerk

„Elisabeth Schmucker hat ihr ganzes Leben dem Wohl von Kindern und Jugendlichen in München gewidmet”, würdigte Fraktionsvorsitzender Manuel Pretzl ihre Tätigkeit. „Als Initiatorin der ersten Münchner Babyklappe hat sie konkrete Hilfe für Neugeborene in Not geschaffen und damit weit über die Stadt hinaus gewirkt. Auch als Stadträtin hat sie stets die Anliegen von Kindern und Jugendlichen in den Mittelpunkt gestellt. Dass ihr Name nun dauerhaft im Stadtbild präsent sein wird, ist ein wichtiges und verdientes Zeichen der Anerkennung für ihr beeindruckendes Lebenswerk.“

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