Zwischen Schule und Beruf

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim zweiten Austauschtreffen im Landratsamt (Foto: Landratsamt Starnberg)
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim zweiten Austauschtreffen im Landratsamt (Foto: Landratsamt Starnberg)
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim zweiten Austauschtreffen im Landratsamt (Foto: Landratsamt Starnberg)
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim zweiten Austauschtreffen im Landratsamt (Foto: Landratsamt Starnberg)
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim zweiten Austauschtreffen im Landratsamt (Foto: Landratsamt Starnberg)

Die Berufsorientierung junger Menschen beginnt in der Schule und gewinnt angesichts des Arbeitskräftemangels zunehmend an Bedeutung. Um die Übergänge in Ausbildungund Beruf besser zu begleiten und die Zusammenarbeit zwischen Schulen und externen Partnern zu vertiefen, trafen sich bereits zum zweiten Mal Lehrkräfte aller Schularten des Landkreises gemeinsam mit Kooperationspartnern im Landratsamt. Erste Erfolge des Austausches sind sichtbar, weitere Ideen sollen umgesetzt werden.

Kfz-Mechatroniker bei den männlichen Jugendlichen, medizinische Fachangestellte bei den Mädchen. Das sind die beiden TOP-Ausbildungsberufe des Jahres 2025, berichten Petra Callwitz und Lukas Stirba von der Arbeitsagentur im Rahmen ihres Arbeitsmarktüberblicks. Und sie hatten gleich noch weitere Informationen für die Teilnehmer des Austauschtreffens, das von der Bildungsregion in Zusammenarbeit mit Gesellschaft für Wirtschafts- und Tourismusentwicklung (gwt Starnberg) organisiert wurde, im Gepäck: Von den 420 jugendlichen Bewerbern konnten nahezu alle mit Ausbildungsplätzen versorgt werden. Soweit die positive Nachricht. Allerdings blieben von den 510 angebotenen Ausbildungsplätzenim Landkreis auch 120 unbesetzt.

„Wichtige Vermittler”

Und genau hier soll das Netzwerktreffen mit den Schulen ansetzen. Anne Boldt von der gwt betonte die wichtige Rolle der Lehrkräfte im Prozess der Berufsorientierung. „In der Region Starnberg ist es besonders herausfordernd, Auszubildende zu gewinnen. Viele junge Menschen entscheiden sich nach der 10. Klasse für den Besuch der FOS mit anschließendem Studium. Umso wichtiger ist es, die Attraktivität der dualen Ausbildung stärker in den Fokus zu rücken. In der Region Starnberg-Ammersee gibt es viele erfolgreiche Ausbildungsbetriebe in zukunftsweisenden Branchen wie z.B. Luft- und Raumfahrt, Laser- und Medizintechnik, Robotik, Gesundheitswesen und erneuerbare Energien. Niemand muss den Landkreis verlassen, um einen spannenden Ausbildungsberuf zu bekommen. Unsere Aufgabe ist es, die Jugendlichen mit den Firmen zusammenzubringen. Und hier sind die Lehrkräfte wichtiger Vermittler”, so Boldt.

Seit dem Treffen im Vorjahr konnten Ausbildungsmessen an Schulen gemeinsam organisiert und durchgeführt werden. „Hier sind wir ein gutes Stück vorangekommen, müssen aber weiter am Ball bleiben”, bestätigt Bildungskoordinatorin Katharina Trägler. Wichtig war daher, dass sich die teilweise neuen Lehrkräfte auch heuer wieder schulartübergreifend über ihre jeweiligen Maßnahmen zur Berufsorientierung austauschen. Dabei wurde auch über neue Ideen für eine noch intensivere Zusammenarbeit, nicht nur unter den Schulen, sondern auch mit anderen Kooperationspartnern wie den Handwerkskammern gesprochen. Katharina Trägler kündigte an, ein solches Treffen künftig einmal jährlich in Kooperation mit der gwt anzubieten.

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