Zwei Leitgedanken zogen sich durch die Reden beim Neujahrsempfang 2026 der CSU Neuried: eine breite Unterstützung für einen Politikwechsel in der Gemeinde von allen Ebenen der CSU und die Notwendigkeit, sich in der Kommunalpolitik zu engagieren, um die Gesellschaft mitzugestalten. „Wir stehen vor einem Generationenwahl in Neuried, vor einer Entscheidung gegen das ‚Weiter so‘ und für eine echte Veränderung“, betonte der CSU-Vorsitzende von Neuried und Bürgermeisterkandidat Ben Wegscheider zur Begrüßung. „Neuried braucht einen Bürgermeister, der anpackt, der Mut beweist und die Zuversicht mitbringt, eine neue Gemeindepolitik zu gestalten“, unterstrich der Generalsekretär der CSU, Martin Huber, MdL bei seiner Festrede.
In ihrem Grußwort betonte die Stimmkreisabgeordnete München-Süd, Kerstin Schreyer, dass sie sich für mehr Frauen in den kommunalen Gremien einsetze. Dem Neurieder Bürgermeisterkandidaten Ben Wegscheider sagte sie breite Unterstützung zu, wünschte ihm viel Erfolg und eine gute Mannschaft, die ihn in seiner zukünftigen Politik begleite.
Landrat Christoph Göbel hob hervor, dass die Politik vor großen Herausforderungen stehe, auf die man jetzt mit Ärmelhochkrempeln und hohem Einsatz antworten müsse. Beispiel dafür sei für ihn die Kandidatur von Ben Wegscheider für das Bürgermeisteramt. Wegscheider, der sich als junge Politiker einbringe, aus der Wirtschaft viele Erfahrung mitbringe und einen bewundernswerten Einsatz zeige, erinnerten Göbel an seine erste Bürgermeisterkandidatur. Er nannte es den Vorteil der Jugend, nicht große Bedenken mitzubringen, sondern sich mutig und mit neuen Ideen für die Zukunft der Gemeinde einzusetzen.
Eine kritische Bestandsaufnahme der Gemeindepolitik nahm dann der CSU-Bürgermeisterkandidat Ben Wegscheider in seiner Rede vor. „Wer über Zukunft spricht, muss zuerst über solide Finanzen sprechen. Und dafür stehe ich und die CSU, verantwortungsbewusst und mit klarer Linie“, erklärte Wegscheider „Auf Basis einer verbesserten finanziellen Grundlage wollen wir auch die Neurieder Vereine besser unterstützen, denn sie sind das soziale Fundament unserer Gemeinde.“ In seiner Gesamtbewertung stellte Ben Wegscheider fest: „Neuried steckt fest. Andere Gemeinde wachsen, entwickeln sich und nutzen Chancen. Wir verlieren den Anschluss – das dürfen wir nicht länger hinnehmen.“
„Auf allen Ebenen ist die CSU näher an Menschen, und das zeigt sich vor allem in der Kommunalpolitik“, betonte der Festredner Martin Huber, Generalsekretär der CSU und Landtagsabgeordnete aus dem Stimmkreis Altötting. „Die Menschen brauchen ein Grundvertrauen in die Politik und die Politik muss die Fragen lösen, die das tägliche Leben betreffen. Dafür steht die CSU.“ Huber erklärte am Beispiel des soliden Haushalts des Freistaats Bayern, dass eine Politik ohne Verschuldung jetzt dazu genutzt werden könne, zusätzliche Finanzen für die Kommunen im Freistaat bereitzustellen. „Die CSU verkörpert das Themen anpacken, von Bonn über Bayern bis Neuried. Dafür steht die CSU mit ihrer 80-jährigen Geschichte, in der sie auch konsequent den Extremismus am rechten und linken Rand der Parteien bekämpft hat.“