Am 8. März bestimmt München einen neuen Stadtrat und den Oberbürgermeister. Knapp 100.000 junge Menschen sind seit der letzten Kommunalwahl im Jahr 2020 volljährig geworden - und dürfen nun zum ersten Mal die Stadtspitze mitwählen. Für sie und alle jungen Münchnerinnen und Münchner veranstaltet der Kreisjugendring München-Stadt (KJR) den #OB-Check - Das Herausforderer-Gespräch am Donnerstag, 5. Februar, in der Black Box im Fat Cat (Kellerstraße 8a). Einlass ist ab 18 Uhr, Beginn um 19 Uhr.
Zahlreiche Kandidaten fordern Amtsinhaber Dieter Reiter heraus - doch wer von ihnen kennt und versteht die Lebenswelt und die Anliegen junger Leute am besten? Ob bezahlbare Busse und Bahnen, hohe Mieten oder Schule und Ausbildung: Wer setzt sich für ihre Wünsche und Bedürfnisse ein?
Und wer sind die Menschen, die OB werden wollen? Wann haben sie das letzte Mal die Nacht durchgetanzt? Kennen sie sich aus bei Tik Tok und haben sie Ahnung von den Bierpreisen in Münchens Clubs? Das will der KJR herausfinden. Zu den thematischen Schwerpunkten gehören die kommunalpolitischen Forderungen junger Menschen 2026, darunter Mobilität, Wohnen, Bildung, Armut und Demokratie. Worüber gesprochen und auch gestritten wird, kann das Publikum mitbestimmen.
Moderierte Diskussionsrunden wechseln sich mit interaktiven Elementen ab. Das lockere, dialogorientierte Format setzt bewusst auf Kennenlern- und Spielrunden, um die Kandidaten aus einer ungewohnten Perspektive zu zeigen und ihre Nähe zur Münchner Jugend zu testen. Denn mehr als ein Viertel der Münchnerinnen und Münchner - aktuell rund 428.000 Menschen - ist jünger als 27 Jahre.
Zugesagt haben Clemens Baumgärtner (CSU), Dominik Krause (Bündnis 90/Die Grünen), Jörg Hoffmann (FDP), Stefan Jagel (Die Linke), Tobias Ruff (ÖDP) und Verena Dietl als Vertreterin der SPD. Die Moderation übernehmen Eila Förschner (Politikstudentin) sowie Diana Daniker und Leila Mikli (Leiterinnen Politikresort M94,5). Der Eintritt ist frei. Der Veranstalter behält sich vor, Personen aus der rechtsextremen Szene den Einlass zu verweigern.