Markus Wasmeier

Markus Wasmeier. Foto: VA

Hoamat Bayern: Die Kolumne von Markus Wasmeier

Markus Wasmeier: Hoamat Bayern

Grüß Gott! Liebe Leserin, lieber Leser vom Münchner Wochenblatt München, mein Name ist Markus Wasmeier und ich werde hier an dieser Stelle die nächsten Samstage für Sie Kolumnen schreiben. Einige von Ihnen kennen mich vielleicht noch als Skirennläufer – ich war bis 1994 aktiv. Seitdem bin ich für die ARD als Ski-Experte tätig und versuche den Zuschauern die alpinen Rennen verständlich in die Wohnzimmer zu bringen.

 
Am Rand des altbayerischen Dofes gelegen. (Foto: Markus Wasmeier)

Dem Almleben auf der Spur –Seit Jahrtausenden nutzen wir die Hochlagen

Haben Sie den Sommer bisher genießen können? Für die Menschen früher war der Lauf der Jahreszeiten der Taktgeber für das Leben. Vor allem in der Landwirtschaft. Und der Sommer war bei uns in den Bergen die Zeit der Almwirtschaft. Die Tiere wurden vom Tal auf die Bergweiden getrieben und verbrachten den ganzen Sommer auf der Alm. Was heute oft ein wenig romantisiert wird, war eine wichtige und nützliche Wirtschaftsweise der Bauern. Denn Futter für die Tiere war ein wertvolles Gut und mit den Almen konnte man zusätzliche Weiden nutzen, während sich im Tal die Wiesen erholten oder schon Heu für den Winter geerntet werden konnte.
09.07.2026 08:40 Uhr
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Die Natur inmitten der Berge genießen. (Foto: Markus Wasmeier)

Frohe Ostern!Ein Fest für die ganze Familie

Ich darf Ihnen an diesem Wochenende ganz herzlich frohe Ostern wünschen! Genießen Sie die Feiertage im Kreise Ihrer Familie und lassen die Waage einmal im Eck stehen. Denn Ostern ist natürlich auch ein Fest der Speisen und Getränke, die nach der langen Fastenzeit endlich wieder verzehrt werden durften. Neben dem christlichen Hintergrund gab es auch einen ganz praktischen Grund für das Fasten. Die Vorräte der Landbevölkerung neigten sich nach dem langen Winter dem Ende zu und so war Haushalten angesagt. Umso überschwänglicher feierte man dann das Osterfest.Allerhand Bräuche haben sich bis heute gehalten, am bekanntesten ist sicher das Ostereiersuchen. In Bayern wird zudem die Tradition des Oascheim gepflegt, bei dem man mit den Stielen von zwei Holzrechen ein schiefe Ebene baut über die man die gekochten Eier dann herunter rollen lässt. Der, dessen Ei am weitesten rollt, hat gewonnen. Probieren Sie es einmal aus, es macht wirklich viel Spaß. Wenn Sie keine Holzrechen haben, dann besuchen Sie uns einfach im altbayerischen Dorf, wir feiern Ostern gern mit Ihnen. Unser Wirtshaus „Zum Wofen“ verwöhnt Sie mit bayerischen Schmankerln und unsere museumseigene Brauerei liefert ein süffiges Bier dazu. Für die kleinen Gäste gibt es hausgemachte Kräuterlimonade und der Osterhase hat obendrein noch auf dem ganzen Gelände Ostereier versteckt, die es zu finden gilt. Außerdem lädt das Münchner Kasperltheater „Kasperls Spuikastl“ ein, mit dem Kasperl und seinen Freunden spannende Abenteuer zu erleben. Ich freue mich schon auf das Wochenende und zahlreiche Besucher. Ich darf Sie an dieser Stelle auch schon auf unseren Frühlingsmarkt am 18. und 19. April hinweisen. Im bäuerlichen Alltag war das Frühjahr die Zeit für die ersten Märkte und Dulten.
01.04.2026 15:52 Uhr
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