Veröffentlicht am 16.04.2026 14:51

Lebendiges Freilichtmuseum – Viel zu erleben im altbayerischen Dorf

Das Bier für das Wirtshaus wird im Museum selbst gebraut  (Foto: Markus Wasmeier)
Das Bier für das Wirtshaus wird im Museum selbst gebraut (Foto: Markus Wasmeier)
Das Bier für das Wirtshaus wird im Museum selbst gebraut (Foto: Markus Wasmeier)
Das Bier für das Wirtshaus wird im Museum selbst gebraut (Foto: Markus Wasmeier)
Das Bier für das Wirtshaus wird im Museum selbst gebraut (Foto: Markus Wasmeier)

Wenn wie dieses Wochenende mit dem Frühlingsmarkt eine besondere Veranstaltung im Freilichtmuseum stattfindet, ist ein buntes Treiben im altbayerischen Dorf angesagt. Überall sieht man Handwerker arbeiten oder Ihre Waren ausstellen. Aber mir war von Anfang an wichtig, dass das Museumsdorf das ganze Jahr über ein lebendiges Museum ist, bei dem man die Geschichte mit allen Sinnen erfahren kann. Hier und da knistert ein Feuer in den Küchen, der Backofen wird täglich geschürt und immer freitags wird in unserer Brauerei Bier gebraut und auch hier wird der Sud über dem über dem Holzfeuer gebraut. Das riecht man natürlich und schon ist man mit dem Geruchssinn in einer anderen Zeit angekommen. Unser Bäcker heizt den Backofen fast täglich an und backt frisches Brot für unser Wirtshaus und das Museumsladerl, wo Sie dieses Holzofenbrot erwerben können. Wenn Sie vom Backofen zum Wirtshaus gehen, kann es schon einmal passieren, dass ihnen unsere Gänse mit lautem Geschnatter entgegen kommen, denn neben historischen Häusern und traditionellem Handwerk beherbergt das Museumsdorf auch etliche tierische Bewohner, von der Henne bis zur Kuh, aber keine Angst, die Kühe laufen nicht frei durch den Biergarten!

Ihr Besuch macht das Museum lebendig

Ganz anders als unsere Handwerker, denn regelmäßig können Sie verschiedene Berufe hautnah erleben, die zum Teil längst ausgestorben sind oder mittlerweile maschinell erledigt werden. Im altbayerischen Dorf können Sie diese ursprünglichen Tätigkeiten regelmäßig bestaunen.
An diversen Tagen ist der Schmid in der Schmiede zu Gange und bearbeitet das Eisen in der Glut. Der Schmied war ein wichtiger Bestandteil einer Dorfgemeinschaft, ohne dessen Werkzeuge die schwere Arbeit nicht möglich gewesen wäre. Auch unsere Weberin können sie immer wieder am historischen Webstuhl bei der Arbeit beobachten. Das Handwerk des Webers gilt als eines der ursprünglichsten Handwerkstechniken! Ebenso oft erleben Sie unseren Edelweißschnitzer, der sich an einem gemütlichen Plätzchen der feinen Kunst des Schnitzens hingibt. Seine Edelweiße sind wahre Kunstwerke und eine Zier auf jedem Trachtenhut. Viele andere Handwerker sind regelmäßig einmal im Monat im Museum zu erleben. Am besten informieren Sie sich auf unserer Internetseite, wer wann arbeitet. So können Sie beim Töpfern zusehen, mit dem Sattler der Kunst der Lederverarbeitung auf den Grund gehen oder dem Uhrmacher bei seiner filigranen Arbeit über die Schulter schauen oder beim Drechsler die Späne durch die Luft fliegen sehen.
Wenn Sie sich für die Stoffherstellung interessieren, ist vielleicht das Filzen für Sie ein spannendes Erlebnis und beim Stoffbedrucken werden mit Holzmodeln unterschiedlichste Textilien veredelt. Faszinierend ist auch die Arbeit in der museumseigenen Brauerei. Hier können Sie sogar selbst Hand anlegen und bei einem unserer Bierbraukurse, die immer freitags stattfinden, die Kunst des Brauens wie vor 300 Jahren erlernen. Sie sehen, wir bemühen uns das Freilichtmuseum zu einem lebendigen Museum werden zu lassen, richtig lebendig wird das altbayerische Dorf allerdings erst mit Ihnen. Deshalb darf ich Sie herzlich einladen, mit Ihrem Besuch Teil des Lebens im altbayerischen Dorf zu werden. Ich freue mich auf Ihren Besuch!

Ich freue mich auf Ihren Besuch!
Ihr Markus Wasmeier

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