Veröffentlicht am 17.06.2026 14:30

Magie der Sommersonnwende –Der längste Tag des Jahres steht bevor

Besonders spektakulär sind Sonnwendfeuer auf einem See, hier auf einem Ölbild von Joseph Brunner. (Foto:  Joseph Brunner)
Besonders spektakulär sind Sonnwendfeuer auf einem See, hier auf einem Ölbild von Joseph Brunner. (Foto: Joseph Brunner)
Besonders spektakulär sind Sonnwendfeuer auf einem See, hier auf einem Ölbild von Joseph Brunner. (Foto: Joseph Brunner)
Besonders spektakulär sind Sonnwendfeuer auf einem See, hier auf einem Ölbild von Joseph Brunner. (Foto: Joseph Brunner)
Besonders spektakulär sind Sonnwendfeuer auf einem See, hier auf einem Ölbild von Joseph Brunner. (Foto: Joseph Brunner)

Am Sonntag steht eine besondere Nacht an, eine besonders kurze vor allem! Denn die Sonne hat den höchsten Punkt ihres Jahreslaufes erreicht und der 21. Juni ist somit der Tag mit den meisten Sonnenstunden im Jahr. Für die Menschen früher waren die Tage der Sonnenwende etwas besonders. Egal ob die Sommer- oder Wintersonnwende, sie hielten diese Tage beziehungsweise mehr die Nächte für magisch. Sonnwendfeuer sollten böse Geister vertreiben und Kräutern, die in dieser Nacht gesammelt wurden, schrieb man besonders starke Wirkung zu.
Schon die alten Ägypter sahen die Sonnwende als Zeichen für die bevorstehende Nilflut, das britische Stonehenge ist nach der Sonnenwende ausgerichtet und noch heute findet man im Mittsommerfest in Schweden oder im Johannisfeuer das kulturelle Erbe alter germanischer und keltischer Bräuche.
Für die einfache Bevölkerung, die in früheren Zeiten weder über eine Uhr, noch einen Kalender verfügte, war die Sonnenwende ein wichtiges Datum im Jahreslauf. Für die Bauern war es ein Zeichen, dass man sich auf die Ernte vorbereiten und Vorräte angelegt werden mussten.
Und natürlich spielte das auch in der Natur eine besondere Rolle. Besonders deutlich kann man das bei den Bienen beobachten. Denn die Insekten orientieren sich besonders an der Sonne und stellen mit dem Kürzerwerden der Tage Ihren Schwarmtrieb, also die Völkervermehrung ein. Auch sie beginnen nun, Wintervorräte anzulegen. Auch die Pflanzen ändern ihren Rhythmus, wenn die Sonne ihren Lauf ändert.

Schon die Ägypter beobachteten die Sonnenwende

Im altbayerischen Dorf werden wir aber nicht ruhiger, im Gegenteil. Viele Veranstaltungen stehen an, für die wir die Sonne gut gebrauchen können. Nächstes Wochenende, am 28. Juni holen wir das Seifenkistenrennen nach, das wir wetterbedingt verschieben mussten. Und am ersten Juliwochenende finden die Bauerngartentage im Freilichtmuseum statt. Dabei erfahren Sie alles über unsere unterschiedlich angelegten Bauerngärten und den darin zu findenden Pflanzen. Besondere Führungen finden statt und sicher können Sie auch den ein oder anderen Tipp für den eigenen Garten mit nach hause nehmen.
Das Wochenende darauf wird beim bayerischen Tanz das Bein geschwungen und egal ob mit oder ohne Vorkenntnis, Mittanzen ist sehr erwünscht, die Tanzleiter erklären ihnen wie es geht.
Sie sehen schon, wir starten mit der Sommersonnwende noch einmal richtig durch und freuen uns auf einen sonnige Tage in der zweiten Jahreshälfte inmitten der Schlierseer Berge. Besuchen Sie uns gern zu einer der genannten Veranstaltungen oder lassen Sie einfach im altbayerischen Dorf die Seele baumeln und erkunden Sie nebenbei die bayerische Geschichte. Für eine ausgedehnte Pause bietet unser Biergarten dann den perfekten Rahmen. Unser Wirtshaus „Zum Wofen“ verwöhnt Sie mit ausgesuchten Schmankerln und versorgt Sie mit der nötigen Erfrischung, zum Beispiel mit unserer hausgemachten Kräuterlimonade. Und wer weiß, vielleicht wurden einige dieser Kräuter sogar in der Nacht der Sommersonnwende gesammelt?
Ganz ohne Kräuter kommt unsere Museumsbier aus, das wir in der museumseigenen Brauerei für Sie brauen. Danach geben wir dem Bier genug Zeit, in unserem Bierkeller zu reifen und das schmeckt man auch.
Es gibt also viel zu erleben im altbayerischen Dorf.

Ich freue mich auf Ihren Besuch!
Ihr Markus Wasmeier

north