Am Donnerstag, 12. Februar, wird um 19 Uhr die Ausstellung „Reflexion. Licht Spiegel Transparenz” in der Pinakothek der Moderne, Barer Straße 40, eröffnet. Es ist die zweite gemeinschaftlich kuratierte Ausstellung der vier Museen in der Pinakothek der Moderne. Sie findet anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der „Neuen Sammlung” statt. Der Begriff Reflexion wird dabei wörtlich und sinnbildlich verstanden – als optisches Phänomen, als Zeichen prüfenden Nachdenkens oder als Mittel künstlerischen Ausdrucks. Zu sehen ist die Ausstellung von Freitag, 13. Februar, bis Freitag, 31. Mai. Geöffnet ist täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr, donnerstags von 10 bis 20 Uhr. Der Eintritt kostet regulär 10 Euro und ermäßigt 7 Euro. Am Sonntag bezahlt man nur 1 Euro. Weitere Informationen finden sich unter der Adresse www.pinakothek-der-moderne.de/ausstellungen/reflexion/
Während die erste Jubiläums-Ausstellung die Gründungszeit der „Neuen Sammlung” – die Moderne der 1920/30er Jahre – in den Fokus nahm, ist die Ausstellung „Reflexion” zeitlich weiter gefasst und führt bis zur Gegenwart. Unter den drei Leitgedanken Licht, Spiegel, Transparenz sind Objekte aus den Bereichen Bildende Kunst, Architektur, Graphik und Design gegenübergestellt.
Für diese Begegnung wurde eine Ausstellungsarchitektur entwickelt, die beide Ausstellungsräume jeweils in eine weiße und eine schwarze Hälfte aufteilt. Damit wird ein Rahmen geschaffen für Licht und Schatten, Tag und Nacht sowie Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit – Themen, die in den ausgestellten Werken und Objekten wiedergefunden werden können.
Zur Präsentation gehören neben den Ausstellungsräumen im Erdgeschoss und zweiten Obergeschoss auch „Satelliten” wie die Glasarbeit am Eingang der Pinakothek der Moderne oder das in ein Kunstwerk verwandelte Fenster am oberen Ende der großen Treppe Ost. Die Ausstellungsarchitektur stammt von Bühnenbildner Martin Kinzlmaier.
Die Pinakothek der Moderne vereint vier Museen unter einem Dach: