„Reflexion” – Ausstellung zeigt Licht, Spiegel und Transparenz

Spiegel sind ein Teil der Ausstellung, hier „88/2025: Fernando und Humberto Campana, Spiegel Jubilè, 2023.” (Foto: Die Neue Sammlung –The Design Museum (K. Mewes). © VG Bild-Kunst, Bonn 2026)
Spiegel sind ein Teil der Ausstellung, hier „88/2025: Fernando und Humberto Campana, Spiegel Jubilè, 2023.” (Foto: Die Neue Sammlung –The Design Museum (K. Mewes). © VG Bild-Kunst, Bonn 2026)
Spiegel sind ein Teil der Ausstellung, hier „88/2025: Fernando und Humberto Campana, Spiegel Jubilè, 2023.” (Foto: Die Neue Sammlung –The Design Museum (K. Mewes). © VG Bild-Kunst, Bonn 2026)
Spiegel sind ein Teil der Ausstellung, hier „88/2025: Fernando und Humberto Campana, Spiegel Jubilè, 2023.” (Foto: Die Neue Sammlung –The Design Museum (K. Mewes). © VG Bild-Kunst, Bonn 2026)
Spiegel sind ein Teil der Ausstellung, hier „88/2025: Fernando und Humberto Campana, Spiegel Jubilè, 2023.” (Foto: Die Neue Sammlung –The Design Museum (K. Mewes). © VG Bild-Kunst, Bonn 2026)

Am Donnerstag, 12. Februar, wird um 19 Uhr die Ausstellung „Reflexion. Licht Spiegel Transparenz” in der Pinakothek der Moderne, Barer Straße 40, eröffnet. Es ist die zweite gemeinschaftlich kuratierte Ausstellung der vier Museen in der Pinakothek der Moderne. Sie findet anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der „Neuen Sammlung” statt. Der Begriff Reflexion wird dabei wörtlich und sinnbildlich verstanden – als optisches Phänomen, als Zeichen prüfenden Nachdenkens oder als Mittel künstlerischen Ausdrucks. Zu sehen ist die Ausstellung von Freitag, 13. Februar, bis Freitag, 31. Mai. Geöffnet ist täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr, donnerstags von 10 bis 20 Uhr. Der Eintritt kostet regulär 10 Euro und ermäßigt 7 Euro. Am Sonntag bezahlt man nur 1 Euro. Weitere Informationen finden sich unter der Adresse www.pinakothek-der-moderne.de/ausstellungen/reflexion/

Bildende Kunst, Architektur, Grafik und Design gezeigt

Während die erste Jubiläums-Ausstellung die Gründungszeit der „Neuen Sammlung” – die Moderne der 1920/30er Jahre – in den Fokus nahm, ist die Ausstellung „Reflexion” zeitlich weiter gefasst und führt bis zur Gegenwart. Unter den drei Leitgedanken Licht, Spiegel, Transparenz sind Objekte aus den Bereichen Bildende Kunst, Architektur, Graphik und Design gegenübergestellt.
Für diese Begegnung wurde eine Ausstellungsarchitektur entwickelt, die beide Ausstellungsräume jeweils in eine weiße und eine schwarze Hälfte aufteilt. Damit wird ein Rahmen geschaffen für Licht und Schatten, Tag und Nacht sowie Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit – Themen, die in den ausgestellten Werken und Objekten wiedergefunden werden können.

Zur Präsentation gehören neben den Ausstellungsräumen im Erdgeschoss und zweiten Obergeschoss auch „Satelliten” wie die Glasarbeit am Eingang der Pinakothek der Moderne oder das in ein Kunstwerk verwandelte Fenster am oberen Ende der großen Treppe Ost. Die Ausstellungsarchitektur stammt von Bühnenbildner Martin Kinzlmaier.

Vier Museen

Die Pinakothek der Moderne vereint vier Museen unter einem Dach:

  • Sie Sammlung Moderne Kunst zeigt Werke aus der Zeit nach etwa 1900. Sie zählt mit ihren über 20.000 Exponaten zu den international führenden Institutionen für Malerei, Plastik, Fotografie und Neue Medien.
  • Die Staatliche Graphische Sammlung München (SGSM) zählt zu den bedeutendsten Museum für Zeichnungen und Druckgrafik in Deutschland und gehört zu den größten Institutionen ihrer Art weltweit.
  • Das Architekturmuseum der TUM ist ein universitäres, forschendes Museum zur Architekturgeschichte. Trägerin des Museums ist die Fakultät für Architektur der Technischen Universität München (TUM).
  • Die Neue Sammlung – The Design Museum zählt mit über 120.000 Objekten aus den Bereichen Industrial Design, Graphic Design, Computer Culture, Mobility und Kunsthandwerk zu den weltweit größten und bedeutendsten Museen für angewandte Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts. Sie gilt als ältestes Designmuseum und ist der zeitgenössischen Formgestaltung verpflichtet. Die Museumsbestände sind mit über 20 Sammlungsgebieten weit gespannt: Neben Objekten des Industrial Design umfassen sie wichtige Sammelfelder wie Keramik, Metall oder Glas und Möbel, Textilien oder Schmuck.

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