Ochsen- und Kamelrennen wie beim Feuerwehrjubiläum im Juni soll es in Taufkirchen künftig nun doch nicht mehr geben. Die Veranstaltung hatte eine Protestwelle ausgelöst, nachdem Tierschützer mit Bildern und Videos dokumentiert hatte, dass verletzte Tiere nicht aus dem Rennen genommen worden waren. Team Tierschutz und Animal Rebellion haben nach dem Ochsen- und Kamelrennen in Taufkirchen ein Verbot solcher Veranstaltungen gefordert, da dies durch das Tierschutzgesetz (TierSchG) „zwingend geboten” sei.
Andreas Donhauser, Vorsitzender der Freiwillige Feuerwehr Taufkirchen, hatte den Tierschützern damals „Falschbehauptung” vorgeworfen; auf die Frage der Wochenanzeiger, ob die Feuerwehr Taufkirchen künftig auf solche Veranstaltungen verzichte, antwortete er: „Unser nächstes Jubiläumsfest findet in 25 Jahren statt. Welche Programmpunkte dort stattfinden, kann nur der dann zuständige Festausschuss bestimmen.”
Nach den vielen Protesten gegen die Behandlung der Tiere bei dem Rennen hat die Taufkirchner Feuerwehr mittlerweile aber erklärt, dass es eine solche Veranstaltung „in dieser Art und Weise sehr wahrscheinlich so nicht mehr geben” werde. Das teilte sie Team Tierschutz nach dessen Angaben mit. „Das zeigt: Protest wirkt”, freuten sich die Tierschützer. Dem Wochenanzeiger gegenüber äußerte sich die Feuerwehr zu dieser Mitteilung nicht.