Bürgermeister Alexander Werndl geht in der Nähe der Hohenlindener Sauschütt spazieren und begegnet dabei – nicht einem Bürger, der sich über etwas beschweren will und auch nicht einem Fan seiner Arbeit im Rathaus. Nein, es ist ein ausgewachsener Elch, der plötzlich vor dem Gemeindeoberhaupt steht. „Der hat uns gmiatlich angeschaut und gefressen”, wird Werndl zitiert. Das Tier sei sehr gelassen gewesen und Werndl mutmaßt: „Wenn ich die Hand mit etwas zu fressen ausgestreckt hätte, wäre er vermutlich hergekommen.”
Ob es sich bei dem Tier um den Elchbullen Emil handelt, der 2025 aus Polen kommend unter anderem in Österreich aufgetaucht ist, kann nicht mit Sicherheit gesagt werden. Wer dem Tier begegnet, sollte vorsichtig sein und Abstand halten. Martin Hänsel, Leitung Biodiversität, Umweltberatung, Baumschutz und Stadtklima bei der Kreisgruppe München vom BUND Naturschutz, gibt folgende Tipps für das Verhalten gegenüber Wildtieren – zu denen der Elch gehört:
In erster Linie aber soll man sich, so Martin Hänsel, am Anblick des Tieres erfreuen.