Bis zum 15. Januar konnten sich Kommunen auf Fördergeld für ihre Sportstätten bewerben. Ein Teil aus der so genannten „Sportmilliarde” im Bundeshaushalt fließt in die kommunalen Sportstätten. Die Landeshauptstadt München will sich gleich mit mehreren Vorhaben bewerben: Insgesamt 43,7 Millionen Euro könnten die Baumaßnahmen kosten, mit denen sowohl städtische als auchvereinseigene Sportinfrastruktur modernisiert werden soll.
Auf städtischer Seite geht es um fünf der insgesamt 35 zur Sanierung geplanten Kunstrasenplätze und die städtischen Sportanlagen an der Aubinger Straße (Pasing) und der Westpreußenstraße (Englschalking). Die Stadt reicht dazu auch stellvertretend Projektbewerbungen für vereinseigene Anlagen ein. Dies ist möglich, wenn die Sportplätze auch der Allgemeinheit offen stehen - so wie beim MTV München (Werdenfelsstraße/Sendling) und bei der DJK Fasangarten (Görzer Straße). Zudem könnte mit der Förderung die bereits seit 2010 ungenutzte Hans-Fleitmann-Halle auf dem Gelände des Münchner Sportclubs (MSC) in der Lerchenau mit der Bundesförderung abgerissen und durch eine moderne Kaltlufthalle ersetzt werden.
„Wenn wir die Fördergelder von der Bundesregierung bekommen, können wir einiges für den Breitensport verbessern. Manchen Vereinen fehlen die Eigenmittel für Investitionen - die Sportmilliarde wäre eine gute Lösung”, erklärt SPD-Sportsprecherin Kathrin Abele: „Ich freue mich sehr, wenn es für den MSC und seine einsturzgefährdete Halle ein Happy End gibt.”