Die Tierschutzorganisation PETA hat nach dem Ochsen-und-Kamel-Rennen der Feuerwehr Taufkirchen Strafanzeige gegen die Veranstalter gestellt. „Mindestens ein Kamel wies eine blutige Wunde an der Kehle auf”, hatte PETA berichtet. Andreas Donhauser, Vorsitzender der Freiwillige Feuerwehr Taufkirchen, warf PETA daraufhin „Falschbehauptung” vor: „Die Verletzungen der Tiere sind nicht, wie von Animal Rebellion oder PETA behauptet, während unseres Events entstanden”, äußerte er sich gegenüber den Wochenanzeigern.
Wir haben daher beim Circus Baldoni-Kaiser, welchem das verletzte Kamel gehört, nachgefragt. Der Circus erklärte, das Kamel habe sich nicht während des Rennens verletzt - aber auf dem Gelände (Koppel), auf dem die Tiere während des Feuerwehr-”Events” untergebracht waren.
Warum das verletzte Tier nicht aus dem Rennen genommen wurde, erklärte Donhauser nicht, sondern verwies auf anwesende Tierärzte, die „streng über das Wohl der Tiere gewacht” haben. Da Veranstaltungen wie das Ochsenrennen in Taufkirchen vom Veterinäramt genehmigt werden und dieses dem Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz untersteht, haben wir dort nachgefragt. Bisher hat sich das Ministerium aber nicht dazu geäußert.