Am Dienstag, 23. Juni, gegen 20 Uhr wurde der Polizeinotruf 110 verständigt, da ein 36-Jähriger nach einem Badeaufenthalt im Bereich des Eisbachs vermisst wurde. Am gleichen Abend wurde der Vermisste wohlbehalten zuhause angetroffen.
Ein Freund des Vermissten berichtete, dass der 36-Jährige gegen 18.45 Uhr in den Eisbach gestiegen sei und sich bis zu einer ihm unbekannten Brücke treiben lassen wollte. Dies hatte er zuvor bereits einmal getan und sei danach fußläufig selbstständig zurückgekehrt. Seine persönlichen Gegenstände samt Bekleidung hatte der 36-Jährige zurückgelassen.
Sofort nach Bekanntwerden des Sachverhalts wurden umfangreiche Suchmaßnahmen eingeleitet. Neben mehreren Polizeistreifen kamen Einsatzkräfte der Bereitschaftspolizei, eine Polizeidrohne, ein Hubschrauber sowie Kräfte der Berufsfeuerwehr mit Tauchern zum Einsatz. Zudem wurden mögliche Aufenthaltsorte der vermissten Person überprüft und dort Fahndungsmaßnahmen durchgeführt.
Im Rahmen der Suchmaßnahmen wurde die vermisste Person gegen 21.25 Uhr durch Polizeikräfte an ihrer Wohnanschrift im Landkreis Fürstenfeldbruck wohlbehalten angetroffen. Hinweise auf eine Gefährdung oder Verletzungen ergaben sich nicht.
Die Polizei München weist in diesem Zusammenhang auf mögliche Gefahren beim Baden in Seen und Flüssen hin: www.stmi.bayern.de/kampagnen-und-aktionen/sicher-am-und-im-wasser/#c6507.