Von 16. bis 29. März finden in München die Internationalen Wochen gegen Rassismus statt. In diesem Zusammenhang wird am Montag, 23. März, der Film „Todesmarsch – als das Grauen vor die Haustür kam” gezeigt. Beginn ist um 19.30 Uhr in der Vhs am Oertelplatz. Seit 1989 erinnert ein Denkmal in Allach an das Grauen des Todesmarsches. Der Dokumentarfilm von Max Kronawitter zeigt dieses Verbrechen und beleuchtet auf eindrucksvolle Weise, welche Schicksale sich während dieser erschütternden Stunden direkt vor den Türen der Allacher Bevölkerung abspielten. Der Film geht zudem der Frage nach, wie eine würdige Erinnerungskultur in der Gegenwart aussehen kann. Im Anschluss an die Vorführung laden der Filmemacher Max Kronawitter und der Moderator Werner Attenberger zu einem Gespräch ein, bei dem die Hintergründe zur Entstehung des Films, zentrale Themen sowie Fragen aus dem Publikum gemeinsam diskutiert werden. Die Veranstaltung findet in Kooperation des Bezirksausschusses Allach-Untermenzing mit der Volkshochschule Allach-Untermenzing statt. Die Veranstaltung ist gebührenfrei. Eine Anmeldung bei der Vhs Allach-Untermenzing ist erwünscht.