Veröffentlicht am 08.07.2026 09:09

Dienstag (Tag 4): „Die Stimmung im Team ist großartig”

Das Team hat die Grenze überquert und radelt nun in Frankreich weiter. Ziel: Paris. (Foto: Team Rynkeby)
Das Team hat die Grenze überquert und radelt nun in Frankreich weiter. Ziel: Paris. (Foto: Team Rynkeby)
Das Team hat die Grenze überquert und radelt nun in Frankreich weiter. Ziel: Paris. (Foto: Team Rynkeby)
Das Team hat die Grenze überquert und radelt nun in Frankreich weiter. Ziel: Paris. (Foto: Team Rynkeby)
Das Team hat die Grenze überquert und radelt nun in Frankreich weiter. Ziel: Paris. (Foto: Team Rynkeby)

”Haki” ist Teil des Team Rynkeby München und darf berichtet täglich von der Tour nach Paris:

Wusstet ihr schon? Team Rynkeby fährt für krebskranke Kinder. Jeder Kilometer, jeder Schweißtropfen und jede Spende schenken Hoffnung.
Heute führte uns die vierte Etappe von Freiburg über die Vogesen nach Frankreich. Schon am Morgen waren die Herzen voller Vorfreude – unsere Beine hingegen wussten noch nicht, welche Herausforderung auf sie wartete.
Mit rund 1.700 Höhenmetern war es die bislang längste und anspruchsvollste Etappe. Die langen Anstiege forderten uns allen alles ab. Und ich als Österreicher kann bestätigen: Es war wirklich steil. Zeitweise hatte ich das Gefühl, mein Vorderrad hebt gleich vom Boden ab.
Der Höhepunkt des Tages war der Col de Bonhomme – der „Pass des guten Mannes“. Ein besonderer Moment war auch das gemeinsame Überqueren der Grenze von Deutschland nach Frankreich. Für viele ein emotionales Erlebnis. Doch wir fahren als Europäer gemeinsam für eine gute Sache – für Kinder, die unsere Unterstützung brauchen.
Am Abend erreichten wir unsere Unterkunft in den Ausläufern der Vogesen. Kein Luxushotel, sondern eine einfache Unterkunft in einem Industriegebiet. Aber das spielt für uns keine Rolle. Sie ist sauber, wir können uns erholen – und morgen geht es weiter. Unser Ziel ist größer als jeder Komfort.
Natürlich durfte auch der Humor nicht fehlen. Unser stärkster Fahrer Tobi vergaß beim Anhalten einmal, rechtzeitig aus den Klickpedalen auszusteigen. Das Ergebnis: eine klassische Zeitlupen-Landung wie eine umgedrehte Schildkröte. Zum Glück ist nichts passiert – außer, dass wir alle herzlich lachen konnten.
Die Hitze begleitet uns weiter. Fast wie bei der Tour de France legt sie sich wie ein warmer Mantel über die Fahrerinnen und Fahrer. Doch die Stimmung im Team ist großartig. Nach der Ankunft wurden die Räder geputzt, geölt und für den nächsten Tag vorbereitet. Gemeinsam wurde gegessen, gelacht und der Tag Revue passieren gelassen.
Schritt für Schritt. Kilometer für Kilometer. Gemeinsam für krebskranke Kinder.
Herzliche Grüße aus Frankreich

Jede Spende hilft

Jeder Beitrag — ob groß oder klein — hilft dabei, schwerkranken Kindern und ihren Familien Unterstützung, Hoffnung und Perspektive zu geben. Auf der Spendenseite der Deutschen Kinderkrebsstiftung zur Team-Rynkeby-Tour 2026 kann man das Team Rynkeby München unterstützen.

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