Der nicht zuletzt durch die Corona-Pandemie ausgelöste Campingboom setzt sich fort. Wie das Statistische Bundesamt meldet, gab es mit fast 44,7 Millionen Gästeübernachtungen im vergangenen Jahr einen neuen Rekord. Das waren 4,2 Prozent mehr als im Vorjahr (42,9 Millionen) und 24,9 Prozent mehr als vor der Pandemie (2019: 35,8 Millionen). Binnen 20 Jahren hat sich die Zahl der Campingübernachtungen damit mehr als verdoppelt.
Die meisten Camper zog es auch 2025 an die schleswig-holsteinische Ostsee – mit 3,5 Millionen Übernachtungen, darunter 3,4 Millionen von Gästen aus dem Inland. Dahinter folgten ebenfalls wie im Jahr zuvor der Schwarzwald (2,6 Millionen Übernachtungen), die niedersächsische Nordseeküste (2,0 Millionen) sowie das bayerische Allgäu (1,8 Millionen). Die Region Bodensee-Oberschwaben (1,7 Millionen) konnte ihren Platz in den Top 5 der meistbesuchten Reiseziele zum Campen zurückerobern und an der mecklenburgischen Ostseeküste (1,6 Millionen) sowie Vorpommern (1,5 Millionen) vorbeiziehen.
Campinggäste aus dem Ausland zieht es insbesondere in den Südwesten Deutschlands. Sie verbrachten 2025 erneut die meisten Nächte im Schwarzwald (735.000), gefolgt von den Regionen Mosel-Saar (369.000), der Eifel (301.000), Bodensee-Oberschwaben (239.000) sowie dem Allgäu (162.000).