Zu unserem Beitrag über den neuen barrierefreien Badesteg am Lußsee („Sicher zum Wasser”) schreibt Klaus Trapp, ehemaliger Seniorenbeirat der Stadt München:
Als ehemaliger Seniorenbeirat der Stadt München begrüße ich einen barrierefreien Badesteg am Lußsee, aber wieso baute man diesen Badesteg an einer Stelle weit entfernt vom Parkplatz?
Bei vollem Badebetrieb ist der Badesteg weder mit dem Auto noch mit einem Rollator oder Rollstuhl gut zu erreichen, die Gefahren für Behinderte und Senioren sind viel zu groß, denn sie müssen sich bei vollem Badebetrieb durch die Menschenmassen zwängen, dann kommen auch noch die Radfahrer dazu.
Ein Badesteg unmittelbar am Parkplatz wäre nicht nur billiger, sondern auch sicherer gewesen. Senioren und Behinderte hätten einen kurzen Weg zum See, und käme es zu medizinischen Notfällen dann wären Rettungsfahrzuge schnell vor Ort.
Der größte Schildbürgerstreich ist, dass der Badesteg am Schilfgürtel endet, was soll man da noch sagen? Ich habe mit mehreren Senioren vor Ort gesprochen und die haben sich nicht vorstellen können, den Badesteg zu nutzen, wenn sie beim Ausstieg durch das Schilf schwimmen müssen.
Zusammenfassend kann ich nur sagen: Der Badesteg ist nicht nutzbar.