Veröffentlicht am 19.06.2026 14:01

Wohnortnah versorgen

Der Aufsichtsrat der Münchenstift hat für einen teilweisen Weiterbetrieb des Hauses an der Manzostraße (Hans-Sieber-Haus) gestimmt. Bürgermeisterin und Aufsichtsratsvorsitzende Verena Dietl sowie der zuständige Bezirksausschuss begrüßen die Entscheidung.
Alle Bewohner des Bereichs Wohnen mit Service sowie die Wohngruppen eins, zwei, fünf, sechs, neun und zehn in den Bauteilen drei und fünf werden in der Manzostraße bleiben. Die anderen Bereiche ziehen Ende des Jahres in den Neubau in der Franz-Nißl-Straße.

Geht's auch längerfristig?

Nach aktuellem Stand geht die Münchenstift davon aus, dass der Betrieb des Hans-Sieber-Hauses noch für etwa zwei bis drei Jahre fortgeführt werden kann. Parallel wird geprüft, ob durch umfassende Sanierungsmaßnahmen ein längerfristiger Weiterbetrieb des Hans-Sieber-Hauses möglich ist. Dadurch würde es zeitweise zu baubedingten Einschränkungen und Lärmbelastungen kommen.

Umzugsplanung beginnt

Nachdem diese wichtige Entscheidung getroffen ist, beginnt die Münchenstift mit der konkreten Planung des Umzugs. „Wir freuen uns, dass wir mit dieser Entscheidung erneut ein Zeichen setzen, dass die Münchenstift Pflege in München prägt und gestaltet”, so Münchenstift-Geschäftsführer Andreas Lackner. „Für die Bewohnerinnen und Bewohner stehen weiterhin Sicherheit, Pflegequalität, Verlässlichkeit und Lebensqualität im Mittelpunkt unseres Handelns. Der Umzug wird sorgfältig vorbereitet und eng begleitet, damit die Belastungen für alle Beteiligten möglichst gering bleiben.“

In vertrauter Umgebung bleiben

Verena Dietl, Bürgermeisterin und Aufsichtsratsvorsitzende der Münchenstift, sagte: „Dass wir im Aufsichtsrat so entschieden haben ist gut und richtig. Der Bedarf an Pflegeplätzen in der Stadt wird immer weiter steigen. Und am besten sind die Menschen wohnortnah gut versorgt. Sie sollen darauf vertrauen können, dass sie in ihrem Stadtteil, ihrer Nachbarschaft, ihrer vertrauten Umgebung alt werden können. Mit dem vorläufigen Weiterbetrieb des Hans-Sieber-Hauses leisten wir dafür einen Beitrag.“

Auch Wolfgang Kuhn, Vorsitzender des angrenzenden Bezirksausschusses 10 begrüßt den Weiterbetrieb: „Das verbessert die Versorgung der Menschen in Moosach und Umgebung. Denn wegen der gestiegenen Mieten ziehen auch sie immer weniger um. Die Folge ist, dass immermehr ältere Menschen im Stadtteil leben, die sich fragen, was die Stadt und der BA in Zukunft für sie tun, damit sie auch in den kommenden Jahren in vertrauter Umgebung bleiben können.“

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