26. Friedensandacht an der Stalingradkapelle

Pfarrer Georg Böckl-Bichler, 1. SRK-Vorsitzender Albert Winkler und der 2. Bürgermeister Florian Scherf (hinten von links) an der Stalingradkapelle. (Foto: SRK)
Pfarrer Georg Böckl-Bichler, 1. SRK-Vorsitzender Albert Winkler und der 2. Bürgermeister Florian Scherf (hinten von links) an der Stalingradkapelle. (Foto: SRK)
Pfarrer Georg Böckl-Bichler, 1. SRK-Vorsitzender Albert Winkler und der 2. Bürgermeister Florian Scherf (hinten von links) an der Stalingradkapelle. (Foto: SRK)
Pfarrer Georg Böckl-Bichler, 1. SRK-Vorsitzender Albert Winkler und der 2. Bürgermeister Florian Scherf (hinten von links) an der Stalingradkapelle. (Foto: SRK)
Pfarrer Georg Böckl-Bichler, 1. SRK-Vorsitzender Albert Winkler und der 2. Bürgermeister Florian Scherf (hinten von links) an der Stalingradkapelle. (Foto: SRK)

Bei herrlichem „Kaiserwetter“ hat an der Stalingradkapelle im Oberrother Kapellenholz die 26. Friedensandacht stattgefunden. Seit 2001, also nun genau 25 Jahre, kümmert sich die Soldaten- und Reservistenkameradschaft Schwabhausen 1920 (SRK) um die Kapelle. Zahlreich hatten sich dort Pilgerinnen und Pilger aus dem Gemeindebereich Schwabhausen versammelt, die von Pfarrer Georg Böckl-Bichler herzlich begrüßt wurden. Feierlich wurde die Andacht von ihm zelebriert. Zu Beginn wurde aus der Schubertmesse das Lied „Wohin soll ich mich wenden“ gesungen und anschließend für den Frieden gebetet. Die Fürbitten wurden von den anwesenden Soldatenvereinen aus der Gemeinde Schwabhausen, vom Christlich Sozialen Frauenverein Schwabhausen e.V., vom Burschen- und Madlverein Schwabhausen e.V. und vom Kreisverband Dachau der Krieger-, Soldaten- und Reservistenvereine e.V. vorgetragen.

Warnung vor AfD und Putin-Freunden

SRK-Vorsitzender Albert Winkler betonte in seiner Ansprache die Wichtigkeit der Soldatenvereine für den täglichen Einsatz zum Erhalt der Demokratie, Mahnung zum Frieden und Aufruf zur Wachsamkeit. Er zitierte den deutschen Extremismusforscher Matthias Quent, Professor für Soziologie an der Hochschule Magdeburg-Stendal, zur Frage „Was schädigt oder zerstört die Demokratie?“, warnte vor der AfD und den Putin-Freunden von rechts und von links, die unsere Werteordnung und unsere Demokratie bedrohen. „Wehret den Anfängen, nie mehr wieder Krieg und Unfrieden in unserem Land!” Die Erinnerung hält die Vergangenheit im Hinblick auf zukünftiges Handeln wach.

Blick nach vorne richten

Die SRK rief dazu auf, den Blick mehr nach vorne in Gegenwart und Zukunft und so der Förderung des Friedens bei uns im Land zu dienen. Es sei für die Soldatenvereine wichtig, sich von der Vergangenheit etwas zu lösen und die Vereinsaktivitäten mehr in die Gegenwart und in die Zukunft zu verlegen. 2. Bürgermeister Florian Scherf betonte die Wichtigkeit der Demokratie und lobte die Friedensarbeit und die Erhaltungsmaßnahmen für die Kapelle von der SRK.
Zum Abschluss folgten Dankworte an alle Beteiligten und an alle Besucherinnen und Besucher. Mit der Bayernhymne wurde die Veranstaltung feierlich beendet.

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