Tischtennisturnier für Parkinson-Betroffene beim ESV München-Ost

Am Samstag, 11. Juli, richtet der Verein „PingPongParkinson Deutschland” beim ESV München-Ost (Hermann-Weinhauser-Straße 7) den 2. STADA Cup München aus. 26 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, alle mit der Diagnose Parkinson, treten dabei im Schweizer System gegeneinander an.

Die schnellen, koordinativen Bewegungsabläufe beim Tischtennis fordern gleichzeitig Reaktionsschnelligkeit, Gleichgewicht, Beinarbeit und Konzentration – genau jene Bereiche, die bei Parkinson häufig betroffen sind. Studien deuten darauf hin, dass dieses Zusammenspiel motorische Symptome wie Steifigkeit und Gleichgewichtsprobleme lindern und zugleich kognitive Fähigkeiten trainieren kann. Der Sport wirkt damit wie ein spielerisches, hochintensives Therapieformat.

Eine internationale Bewegung

PingPongParkinson ist eine internationale Bewegung, die Menschen mit Parkinson über Tischtennis zusammenbringt. Der deutsche Verein organisiert bundesweit lokale Stützpunkte, die eigenständig Turniere der STADA-Cup-Serie ausrichten können – benannt nach einem Pharmaunternehmen. Über eine eigens entwickelte Turnier-App, die ebenfalls nach dem Schweizer System arbeitet, kann jeder Stützpunkt unkompliziert und ohne Vorerfahrung ein Turnier organisieren. Teilnahmeberechtigt sind ausschließlich Menschen mit der Diagnose Parkinson.

Nach der erfolgreichen Premiere ist der STADA Cup München bereits zum zweiten Mal zu Gast in der bayerischen Landeshauptstadt – eine Gelegenheit für Betroffene, sich sportlich zu messen, auszutauschen und neue Kontakte über Stützpunktgrenzen hinweg zu knüpfen.

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