Nach und nach fallen die Entscheidungen im bayerischen Amateurfußball. Auch in zwei der drei oberbayerischen Bezirksligisten stehen jetzt die Meister fest. In die Landesliga aufsteigen dürfen ein Newcomer und ein alter Bekannter.
Zum ersten Mal in der Landesliga spielen darf ab Sommer der SV Nord München-Lerchenau. Die Mannschaft von der Ebereschenstraße feierte am Wochenende gegen das punktlose Schlusslicht FC Fatih Ingolstadt einen 9:0-Kantersieg und ist nun nicht mehr von Platz eins der Bezirksliga Oberbayern Nord zu verdrängen. Mit Nico Karger, ehemals Profi des TSV 1860 München, hat der SV Nord auch bereits prominente Verstärkung für die anstehende Saison vermeldet.
Wer als Zweiter der Bezirksliga Nord in die Relegation zur Landesliga geht, ist hingegen noch völlig offen: Mit FC Moosinning, ASV Dachau, SV Walpertskirchen und TSV Rohrbach besitzen zwei Spieltage vor Saisonende noch mehrere Mannschaften realistische Chancen.
In der Bezirksliga Oberbayern Ost hat sich der VfB Forstinning vorzeitig den Meistertitel und damit den direkten Wiederaufstieg in die Landesliga gesichert. Dem Verein aus dem nördlichen Landkreis Ebersberg gelang sogar das „Double”, denn auch im Münchner Kreispokal krönte sich der VfB im Endspiel am 1. Mai zum Sieger. Gegen den Kreisklassisten FC Eintracht München - übrigens der Platznachbar des SV Nord-Lerchenau - war allerdings ein Elfmeterschießen nötig. Der VfB Forstinning darf nun am BFV Toto-Pokal 2026/27 teilnehmen, wo Duelle mit bayerischen Drittligisten oder Regionalligisten möglich sind.
Dem FC Aschheim fehlt als Tabellenzweiter der Bezirksliga Ost nur noch ein Punkt, um sicher an der Relegation teilnehmen zu dürfen. Der TuS Holzkirchen hat mit sechs Punkten Rückstand bei zwei ausstehenden Spieltagen nur noch geringe Chancen. In der Relegation treffen die Vizemeister der Bezirksligisten auf aktuell abstiegsbedrohte Landesligisten - möglich wäre hier ein Gemeindederby zwischen dem SV Dornach und dem FC Aschheim.