Theater VIEL LÄRM UM NICHTS in der Pasinger Fabrik

„Der Sturm” von Shakespeare dient nur als Vorlage für den Theaterabend.  (Foto: Robert Haas)
„Der Sturm” von Shakespeare dient nur als Vorlage für den Theaterabend. (Foto: Robert Haas)
„Der Sturm” von Shakespeare dient nur als Vorlage für den Theaterabend. (Foto: Robert Haas)
„Der Sturm” von Shakespeare dient nur als Vorlage für den Theaterabend. (Foto: Robert Haas)
„Der Sturm” von Shakespeare dient nur als Vorlage für den Theaterabend. (Foto: Robert Haas)

Am Freitag, 27. Februar, um 20 Uhr führt das Theater „VIEL LÄRM UM NICHTS” das Stück „Ein gespielter Sturm und ein echtes Gewitter” in der Pasinger Fabrik auf. Der Abend nach „Der Sturm“ von William Shakespeare verspricht einen wilder Theater-Cocktail, bildgewaltig, überraschend, temporeich, mitreißend bis spooky, überraschende Bilder, Klangteppiche und markabrer Humor – so die Kritiken.
Die Handlung: Eine abgelegene Insel. Ariel, Caliban und Prospero auf der Suche nach Wahrheit in einer gemeinsamen Erinnerung, die immer in Bewegung ist, wie das Meer. Plötzlich erscheinen die Geister der Vergangenheit. Rückkehrend aus Afrika, Kolonisierung feiernd, segelt Neapels König samt Gefolgschaft und Prosperos intrigantem Bruder, dem an die Macht geputschten Herzog Mailands, an der Insel vorbei. Prosperos Rache zerschmettert das Partyboot im Sturm und löst damit eine Kettenreaktion von Ereignissen aus.
Die Dämonen werden auf der Insel angespült. Familienaufstellung. Rollenverteilung. Wer die Realität beherrschen will, muss die Fiktion in den Griff bekommen. Aber alles scheint schnurstracks auf ein echtes Gewitter hinaus zu laufen, denn Prosperos Machtanspruch basiert auf Zwang und Unterwerfung. Wunden, Narben, Träume, sich haltende Hände. Wie will man gelebt haben? Zeit für ein Konzept vom Aufhören?

Gibt es ein Happy End?

Ob das wirklich happy endet, wer sich am Schluss versöhnt oder vertöchtert und wie man aus dem Theater wieder rauskommt, kann jedenfalls nur durch Erzählen und Erleben dieser Geschichte herausgefunden werden.
Shakespeares Sturm ist eine Geschichte, in der es nicht um den Besitz absoluter Macht geht, sondern darum, dass ein Mensch sie aufgibt. Zeitlos in der Thematik von Aneignung und Kontrolle der Welt, tragikomisch im Scheitern, poetisch und tiefgründig wie der Marianengraben. Gespielt wird in eigener Übersetzung und Bearbeitung für ein Generationen übergreifendes Publikum, und dafür verschmelzen Schauspiel, Klang- und Videokunst, Papier- und Figurentheater.
Tickets für 15/23 Euro gibt's unter Tel. 089 /829 290 79 oder www.theaterviellaermumnichts.de/karten.
Weitere Vorstellungen unter www.pasinger-fabrik.de.

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