Jeden Dienstag von 14 bis 17 Uhr findet im Kulturzentrum Mohr-Villa der Treffpunkt „Auge” statt. Im Stuckzimmer der Villa, Situlistraße 75, treffen sich Blinde und Menschen mit Seheinschränkungen. Auch deren Angehörige und Freunde sind eingeladen. In entspannter Atmosphäre kann man sich austauschen und andere Betroffenen kennenlernen. Es wird über verschiedene Themen gesprochen, gemeinsame Aktivitäten werden geplant, man kann Wünsche äußern und seine Ideen mitteilen. Alles bei Kaffee, Tee und Kabberzeug. Der Eintritt ist frei, Spenden werden entgegengenommen. Die Anmeldung erfolgt bei Lutz Friedrich per E-Mail an die Adresse treffpunkt@mohr-villa.de. Die Mohr-Villa ist mit der U6, Ausstieg Freimann erreichbar. Auf Anfrage können Besucher auch von der U-Bahn abgeholt werden.
„Eine Verbesserung ist nicht in Aussicht!“ – häufig ist dies der letzte Satz in einem augenärztlichen Gutachten. Dieser Satz beendet Unklarheiten, erklärt Veränderungen für dauerhaft und fordert Akzeptanz. Jedoch: Akzeptieren heißt nicht resignieren, bedeutet nicht kapitulieren.
Man sagt, 80 Prozent des Handelns wird vom Sehen bestimmt. Wenn die Augen da nicht mehr mitspielen wollen, müssen eben die Prozentanteile bei den Ohren, Fingern, der Nase und sonstigem erhöht werden. Ob das geht, wie das geht und ob überhaupt etwas geht, ist Thema beim Treffpunkt „Auge”.