„The Unseen“: Filmvorführung mit Gespräch im Giesinger Bahnhof

Das Kulturzentrum Giesinger Bahnhof ist Schauplatz einer Filmvorführung mit Benefizgedanken. (Archivbild: bas)
Das Kulturzentrum Giesinger Bahnhof ist Schauplatz einer Filmvorführung mit Benefizgedanken. (Archivbild: bas)
Das Kulturzentrum Giesinger Bahnhof ist Schauplatz einer Filmvorführung mit Benefizgedanken. (Archivbild: bas)
Das Kulturzentrum Giesinger Bahnhof ist Schauplatz einer Filmvorführung mit Benefizgedanken. (Archivbild: bas)
Das Kulturzentrum Giesinger Bahnhof ist Schauplatz einer Filmvorführung mit Benefizgedanken. (Archivbild: bas)

Am Montag, 9. November, findet um 19.30 Uhr eine Benefizveranstaltung im Kulturzentrum Giesinger Bahnhof statt. Gezeigt wird der Dokumentarfilm „The Unseen“, der die Lebens- und Arbeitsbedingungen afrikanischer Erntehelfer in Italien beleuchtet, im Anschluss gibt es ein Gespräch mit Christiane Lüst vom Öko & Fair Umweltzentrum in Gauting. Die Moderation übernimmt Laurence Wuillemin.

Der Film führt nach Borgo Mezzano in Apulien, eine der größten informellen Siedlungen von Arbeitsmigranten in der süditalienischen Region. Rund 5.000 Menschen leben hier unter schwierigen Bedingungen. „The Unseen“ begleitet drei junge Männer aus Westafrika und zeigt ihren Alltag zwischen Ausbeutung, prekären Lebensverhältnissen und dem Mangel an Alternativen. Der Film gibt Einblicke in die Herausforderungen, mit denen migrantische Erntehelfer konfrontiert sind, und macht ihre Lebensrealität sichtbar.

Vorstellung im EU-Parlament

Entstanden ist „The Unseen“ 2026 im Rahmen der Initiative Fair Pick. Der Film wird auch im Europäischen Parlament in Brüssel und im französischen Parlament in Paris gezeigt. Als Nachfolgefilm von „The Pickers“ setzt er sich erneut mit den Arbeitsbedingungen hinter der Lebensmittelproduktion auseinander.

Über Eindrücke und Erfahrungen

Die Laufzeit von „The Unseen” beträgt 73 Minuten. Im anschließenden Gespräch berichtet Christiane Lüst von eigenen Eindrücken und Erfahrungen aus Italien. Die Veranstaltung bietet Raum, sich mit den Lebens- und Arbeitsbedingungen migrantischer Erntehelfer auseinanderzusetzen und über mögliche Wege zu mehr Fairness und menschenwürdigen Arbeitsbedingungen in der Landwirtschaft ins Gespräch zu kommen.

Karten für 15 Euro, ermäßigt 12 Euro, können per Mail an ticket@kolibristiftung.de reserviert und dann an der Abendkasse abgeholt werden. Hierbei ist nur Barzahlung möglich. Der Erlös des Abends fließt in die ehrenamtlich arbeitende Interkulturelle Stiftung Kolibri, die damit Projekte für Geflüchtete und Migranten unterstützt.

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