Afrikanische Filmtage

„When Nigeria happens” ist Nigerias erster zeitgenössischer Tanzfilm. Zu sehen ist er am 17. Oktober um 15 Uhr. (Foto: City Gates Production)
„When Nigeria happens” ist Nigerias erster zeitgenössischer Tanzfilm. Zu sehen ist er am 17. Oktober um 15 Uhr. (Foto: City Gates Production)
„When Nigeria happens” ist Nigerias erster zeitgenössischer Tanzfilm. Zu sehen ist er am 17. Oktober um 15 Uhr. (Foto: City Gates Production)
„When Nigeria happens” ist Nigerias erster zeitgenössischer Tanzfilm. Zu sehen ist er am 17. Oktober um 15 Uhr. (Foto: City Gates Production)
„When Nigeria happens” ist Nigerias erster zeitgenössischer Tanzfilm. Zu sehen ist er am 17. Oktober um 15 Uhr. (Foto: City Gates Production)

Die 16. Afrikanischen Filmtage gehen von Samstag, 17. Oktober, bis Sonntag, 18. Oktober, im Gasteig HP8 (Hans-Preißinger-Str. 8) über die Bühne.

In ihrem Beitrag „The Danger of a Single Story” beschreibt die nigerianische Schriftstellerin und Aktivistin Chimamanda Ngozi Adichie, wie die Reduktion von Menschen und Orten auf eine einzige Erzählung Stereotype schafft – Stereotype, die nicht falsch, sondern unvollständig sind. Solche „Single Stories” entstehen dort, wo Machtstrukturen Unterschiede statt Gemeinsamkeiten betonen. In der Anerkennung vielfältiger Geschichten sieht Adichie einen Weg, Würde wiederherzustellen und Begegnungen auf Augenhöhe zu ermöglichen.

Vielfältige Geschichten

Genau hier setzen die Afrikanischen Filmtage München 2026 an: Präsentiert werden vielfältige Geschichten, erzählt aus Perspektiven von Regisseurinnen und Regisseuren des afrikanischen Kontinents und seiner Diasporen – von Nigerias erstem zeitgenössischen Tanzfilm (When Nigeria happens) über Versöhnungsarbeit in Ruanda (Ben'Imana), musikalische Reisen zwischen Westafrika und New Orleans (Tukki) und Vater-Sohn-Beziehungen inmitten politischer Umbrüche in Lagos (My father's shadow) bis hin zu intergeschlechtlichem Leben in Tunesien (Take my breathe) und der Auseinandersetzung mit Vergangenheit und Verantwortung als Familienvater im Südafrika der Gegenwart (The heart is a muscle).

„Plattform bieten”

Seit 2011 zeigen die Afrikanischen Filmtage München jedes Jahr im Oktober Filme von Regisseurinnen und Regisseuren des afrikanischen Kontinents und seiner Diasporen – zunächst im Gasteig und seit 2021 im Interimsquartier Gasteig HP8. „Wir wollen diesen Filmen in München eine Plattform bieten, um die Vielfalt unseres Nachbarkontinents und seiner Diasporen jenseits gängiger Stereotype sichtbar zu machen”, so die Veranstalter. Gezeigt werden vor allem aktuelle Spielfilme, aber auch Dokumentarfilme und vereinzelt Klassiker. Alle Filme laufen in Originalsprachen mit deutschen oder englischen Untertiteln.

Die Veranstalter

Veranstaltet wird das Festival vom gemeinnützigen Verein Afrikanische Filmtage MUC e.V. in Kooperation mit der Münchner Stadtbibliothek und Filmstadt München e.V. Finanziell gefördert wird es vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München. Langjähriger Kooperationspartner ist das DOK.fest München.

Hier gibt's Tickets

Eintrittskarten (7 Euro, ermäßigt 5 Euro) gibt es jeweils eine Stunde vor Filmbeginn am München-Ticket-Schalter im Gasteig HP8 (Halle E) sowie im Vorverkauf unter www.muenchenticket.de. Alle Infos und das Programm finden sich unter www.gasteig.de und unter www.afrikanische-filmtage-muc.de.

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