Veröffentlicht am 05.11.2026 16:40

Von der Pubertät ins Leben: Mohr-Villa lädt zum Filmgespräch ein

Im Kulturhaus Mohr-Villa werden diesmal gleich zwei Filme gezeigt und besprochen.  (Foto: mha)
Im Kulturhaus Mohr-Villa werden diesmal gleich zwei Filme gezeigt und besprochen. (Foto: mha)
Im Kulturhaus Mohr-Villa werden diesmal gleich zwei Filme gezeigt und besprochen. (Foto: mha)
Im Kulturhaus Mohr-Villa werden diesmal gleich zwei Filme gezeigt und besprochen. (Foto: mha)
Im Kulturhaus Mohr-Villa werden diesmal gleich zwei Filme gezeigt und besprochen. (Foto: mha)

Zwei Spielfilme stehen auf dem Programm beim Filmgespräch in der Mohr-Villa am Mittwoch, 18. November, um 18 Uhr. „9 Tage im August”, aus dem Jahr 2024 und „Es geht immer nur um Arterhaltung” von 2025 haben Jugend und Sexualität zum Thema. Die Regie führten Ella Knorz beziehungsweise Eva Gemmer, beides Absolventinnen der renommierten Hochschule für Fernsehen und Film München (HFF). Nach dem Ansehen der Filme besprechen Margit Riedel und Sebastian Maile gemeinsam mit den Besuchern die Werke. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Um eine Anmeldung einige Tage zuvor wird gebeten. Sie kann unter Telefon 089 3243264 oder per E-Mail an die Adresse film@mohr-villa.org vorgenommen werden. Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit den Landesmediendiensten Bayern statt. Das Kulturhaus Mohr-Villa ist in der Situlistraße 75.

Endlose Telefonschleifen im Sommer

Zum Inhalt von „9 Tage im August”: Lea ist 18 Jahre alt und schwanger. Im Sommer, zwischen Freibad, Partys, Kerwe und Sonnenaufgängen, sieht sie sich plötzlich mit den bürokratischen Hürden einer Abtreibung konfrontiert. Zwischen endlosen Telefonschleifen und gelegentlichen liebevollen Momenten mit ihrem ahnungslosen Vater tut sich Lea eine neue Lebensrealität auf und stellt ihren zuvor unbeschwerten Sommer auf den Kopf.

Jugend am Ende der Pubertät

Der Film „Es geht immer nur um Arterhaltung” begleitet eine zehnte Klasse in München bei ihrem letzten Sexualkundeunterricht vor dem Schulabschluss und dem Beginn der Sommerferien. Dabei eröffnet er intime Einblicke in die sozialen Beziehungen, persönlichen Gedanken und Unsicherheiten der Jugendlichen, die sich zwischen Pubertät und dem nächsten Lebensabschnitt bewegen. Welche Fragen beschäftigen junge Menschen heute – und was sollte sexuelle Aufklärung leisten, um sie auf ihrem Weg zu begleiten?

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