Veröffentlicht am 23.06.2026 16:08

„22 Bahnen” – tiefgehender Roman wird beim Buchclub besprochen

Gastgeberin Isabella Hernadi bespricht mit den Teilnehmern des Buchclubs den Roman „22 Bahnen” von Caroline Wahl. Die Veranstaltung steht insgesamt 15 Literaturfreunden offen.  (Foto: privat)
Gastgeberin Isabella Hernadi bespricht mit den Teilnehmern des Buchclubs den Roman „22 Bahnen” von Caroline Wahl. Die Veranstaltung steht insgesamt 15 Literaturfreunden offen. (Foto: privat)
Gastgeberin Isabella Hernadi bespricht mit den Teilnehmern des Buchclubs den Roman „22 Bahnen” von Caroline Wahl. Die Veranstaltung steht insgesamt 15 Literaturfreunden offen. (Foto: privat)
Gastgeberin Isabella Hernadi bespricht mit den Teilnehmern des Buchclubs den Roman „22 Bahnen” von Caroline Wahl. Die Veranstaltung steht insgesamt 15 Literaturfreunden offen. (Foto: privat)
Gastgeberin Isabella Hernadi bespricht mit den Teilnehmern des Buchclubs den Roman „22 Bahnen” von Caroline Wahl. Die Veranstaltung steht insgesamt 15 Literaturfreunden offen. (Foto: privat)

Für Donnerstag, 9. Juli, wird wieder zum Buchclub ins Kulturhaus am Curt-Mezger-Platz 1 eingeladen. Von 19.30 bis 21.00 Uhr wird im Raum 3.11 der Debütroman „22 Bahnen” von Caroline Wahl besprochen. Der Eintritt ist frei, man freut sich aber über Spenden. An der Veranstaltung teilnehmen können insgesamt 15 Personen. Daher empfiehlt es sich, eine Anmeldung vorzunehmen. Dies kann per E-Mail an die Adresse buchclub-milbertshofen@web.de geschehen.

Schwimmbad ist einziger Ruhepol

„22 Bahnen” – der Romantitel klingt nach leichter Sommerlektüre, das Cover zeigt eine Schwimmerin im blauen Wasser — doch wer dann die erste Seite aufschlägt, merkt schnell: Hier ist mehr im Gange. Caroline Wahls Debütroman ist ein Buch, das unter die Haut geht. Es erzählt von Tilda, einer jungen Frau, die zwischen Studium, der Verantwortung für ihre kleine Schwester und einer trinkseligen beziehungsweise alkoholkranken Mutter das Schwimmbad als einzigen Ruhepol kennt. Was auf den ersten Blick nach Sommergeschichte aussieht, entpuppt sich als präzise, ehrliche Erzählung über Überforderung, Schönheit und das stille Aufbegehren gegen ein Leben, das man sich nicht ausgesucht hat.

Roman ist verfilmt worden

Der Buchclub nimmt diesen Roman unter die Lupe — passend zum Sommermonat, aber alles andere als oberflächlich. Auch über den gleichnamigen Kinofilm wird gesprochen: Was hat die Adaption aus dem Stoff gemacht? Was geht verloren auf der Leinwand, was gewinnt man vielleicht dazu? Wer möchte, kann sich vorab beide Perspektiven erschließen.

Das Lieblingsbuch

Der Buchclub mit seiner Gastgeberin Isabella Hernadi versteht sich als Raum für echte Gespräche über Literatur: Man tauscht sich ehrlich über das aus, was einen beim Lesen berührt, irritiert oder bewegt.
Eine besondere Tradition des Buchclubs: Bei jedem Treffen stellt ein Teilnehmer sein persönliches Lieblingsbuch vor. Wer demnächst diese Rolle übernehmen möchte, ist herzlich eingeladen, sich vorab per E-Mail an buchclub-milbertshofen@web.de zu melden. So kann ein passender Termin ausgemacht werden.

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