„Pandas sind einfach knuffig”, findet Ministerpräsident Markus Söder. Der Tierpark Hellabrunn startet mit dem Freistaat Bayern und der Stadt München ein wegweisendes Neubauprojekt, die Errichtung einer Panda-Anlage für die bedrohte Tierart Großer Panda. Bei der Unterzeichnungszeremonie im Elefantenhaus verkündeten Ministerpräsident Dr. Markus Söder, der außerordentliche und bevollmächtigte chinesische Botschafter in Deutschland, Deng Hongbo, Bürgermeisterin und Hellabrunns Aufsichtsratsvorsitzende Verena Dietl, Hellabrunns Tierparkdirektor Rasem Baban sowie die chinesische Generalsekretärin der China Wildlife Conservation Association, An Lidan, den Projektstart und unterstrichen die internationale Bedeutung dieses Artenschutzvorhabens. „Habe mich ab der China-Reise 2024 nach Chengdu und Peking sehr für Pandas in Bayern eingesetzt. Toll, dass es klappt! Damit fördern wir den Artenschutz und den Fortbestand dieser bedrohten Tierart”, sagte Söder.
Geplant ist der Neubau einer rund 5.000 Quadratmeter großen Panda-Anlage, die sowohl Innen- als auch Außengehege umfasst. Die Anlage wird über großzügige Bambusflächen, Wasserzonen und Rückzugsbereiche verfügen sowie eine umfangreiche Edukations- und Wissensvermittlung zur Tierart Großer Panda, ihres Lebensraumes und dem Artenschutzprojekt integrieren. Der Spatenstich ist für das Jahr 2026 geplant, die Eröffnung der Panda-Anlage ist für Anfang 2028 vorgesehen. Die gesamten Baukosten für das Projekt werden vom Freistaat getragen.
Hellabrunn wird für einen Zeitraum von zehn Jahren ein Paar Riesenpandas aus China aufnehmen. Das Zuchtpaar bleibt zunächst für zehn Jahre, wobei die Tiere Eigentum der Volksrepublik China bleiben. Ziel dieses besonderen Artenschutzprojekts ist es, eine langfristige und nachhaltige Zusammenarbeit beim Schutz der Riesenpandas zu erreichen.
„Die neue Tieranlage für den Großen Panda ist ein Meilenstein für Hellabrunn”, freute sich Rasem Baban, „sie steht für moderne Tierhaltung, Schutz der Biodiversität, wissenschaftliche Exzellenz und gelebte internationale Zusammenarbeit.”