Der traditionelle Neujahrsempfang des BRK Kreisverbandes Dachau stand unter dem Motto „Sich über Erreichtes freuen – Zukunft gestalten“. Der Einladung in den Dachauer Rotkreuzsaal galt Freunden, Förderern, Sponsoren, Partnern und Vertreterinnen und Vertretern aus der Wirtschaft als eine Wertschätzung für ihre Unterstützung. Die meisten der rund 100 Gäste sind dem Roten Kreuz in Dachau seit vielen Jahren eng verbunden.
Der BRK-Kreisvorsitzende Bernhard Seidenath betonte: „Das Rote Kreuz zeichnet eine Vielzahl hoch engagierter Menschen aus. Auch im vergangenen Jahr haben Sie Alle Vieles voran gebracht und waren für die Menschen in unserer Region da.“ Damit meinte er auch die Fördermitglieder, deren Zahl im vergangenen Jahr wieder auf rund 8.000 erhöht werden konnte, die mehr als 300 hauptamtlichen Mitarbeitenden und die über 1.000 ehrenamtlich Engagierten.
Als Meilenstein bezeichnete Bernhard Seidenath die Einführung des neuen Rettungseinsatzfahrzeuges (REF), das eine Entlastung und Reformation des Rettungsdienstes bedeutet. Der BRK-Landesgeschäftsführer Robert Augustin ging positiv auf die Kooperation des BRK Dachau mit dem BRK-Kreisverband Fürstenfeldbruck ein. Er bezeichnete diese als Pionierarbeit, denn sie bringe den Vorteil, über die Landkreisgrenze und über den Kreisverband hinaus zu arbeiten. „Damit und durch die von Euch initiierte entsprechende Satzungsänderung auf der Landesversammlung im November in Deggendorf habt Ihr Geschichte im BRK geschrieben“, so Augustin.
BRK-Kreisgeschäftsführer Dennis Behrendt berichtete über den Jahresverlauf 2025 mit vielen Ereignissen und Neuerungen. Zu den Erfolgen des Roten Kreuzes zählte er Erdweg als neuen festen Standort für den Rettungsdienst, den Rotkreuzshop in Indersdorf in neuen Räumen, die Anschaffung eines neuen Kühlfahrzeuges für die Tafel, den Neustart des Betreuten Fahrdienstes mit zwei neuen Fahrzeugen und die Besiegelung der Partnerschaft mit dem Roten Kreuz im italienischen Fondi.
„Fortbildung, Neugewinnung von Mitarbeitenden und die Stärkung der Zusammenarbeit sowie ein engagiertes Ehrenamt sind die Garanten für ein erfolgreiches Jahr 2026“, schloss Dennis Behrendt.