Gemeinsam Freizeit erleben, neue Erfahrungen machen und unbeschwerte Momente genießen – das ist für Kinder und Jugendliche ein wichtiger Teil des Aufwachsens. Doch nicht alle Familien können Ferien- und Freizeitangebote aus eigener Kraft finanzieren. Genau hier setzt die Arbeit der „Josef Schörghuber-Stiftung für Münchner Kinder” an, die auch in diesem Jahr wieder umfangreiche Mittel für entsprechende Maßnahmen bereitstellt. Insgesamt 905.309 Euro kamen im vergangenen Jahr – in dem die Stiftung übrigens ihren 30. Geburtstag feiern konnte – zusammen. Schirmherrin Alexandra Schörghuber übergab den symbolischen Scheck im Rathaus an Oberbürgermeister Dieter Reiter.
„Kindheit bedeutet mehr als Schule und Alltag. Gerade Erlebnisse außerhalb des gewohnten Umfelds stärken Selbstvertrauen, Gemeinschaftssinn und soziale Kompetenzen“, sagt die Schirmherrin. Auch in einer wirtschaftlich starken Stadt wie München seien viele junge Menschen auf Unterstützung angewiesen. Die Stiftung wolle deshalb gezielt dort helfen, wo finanzielle Hürden Teilhabe verhindern, und Kindern wie Jugendlichen wertvolle gemeinsame Erlebnisse ermöglichen.
Seit ihrer Gründung im Jahr 1995 hat die „Josef Schörghuber-Stiftung für Münchner Kinder” mehr als acht Millionen Euro für Ferien- und Freizeitprojekte ausgeschüttet. Ein erheblicher Anteil der aktuellen Spendensumme stammt erneut aus dem Engagement der Schörghuber Gruppe. Verschiedene Aktionen – insbesondere in der Weihnachtszeit – trugen 2025 zu einem besonders hohen Spendenaufkommen bei. Dennoch war es vor allem das traditionelle Weihnachtsessen 2024 eines Münchner Rechtsanwaltes, das unter anderem der Josef Schörghuber-Stiftung für Münchner Kinder gewidmet war und zu der hohen Spendensumme 2025 geführt hat. „Das große Vertrauen der Unterstützerinnen und Unterstützer ist für uns Bestätigung und Verpflichtung zugleich“, erklärt Alexandra Schörghuber. Zusätzlich gingen wieder zahlreiche Einzelspenden ein, vor allem von Geschäftspartnern der Schörghuber Gruppe. Diese Beträge wurden vom Unternehmen verdoppelt und vollständig der Stiftung zur Verfügung gestellt.
Die Stiftung versteht die aktuelle Spendensumme als stabile Grundlage, die Sicherheit gebe und auf der weitere Initiativen aufgebaut werden. Oberbürgermeister Dieter Reiter würdigte das langjährige Engagement der Stiftung und ihren Beitrag zum sozialen Zusammenhalt in der Stadt: „Soziale Verantwortung ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Angebote, die Kindern und Jugendlichen unabhängig von ihrer finanziellen Situation Zugang zu Freizeit und Gemeinschaft ermöglichen, schaffen echte Chancengerechtigkeit und stärken unsere Stadtgesellschaft nachhaltig.“ Besonders hervorzuheben sei, so Reiter, dass sämtliche Spendengelder ohne Abzüge bei den Kindern und Jugendlichen ankommen: „Dass jeder Euro direkt in konkrete Maßnahmen fließt, zeigt, wie wirkungsvoll und transparent dieses Engagement organisiert ist“, sagt der Oberbürgermeister.
Die Verwaltung der Stiftung liegt bei der Landeshauptstadt München und ist im Sozialreferat angesiedelt. Sie prüft alle Förderanträge sorgfältig und arbeitet eng mit weiteren städtischen Stellen zusammen. Dadurch wird sichergestellt, dass die Mittel zielgerichtet eingesetzt werden und dort ankommen, wo sie am dringendsten benötigt werden.
Die „Josef Schörghuber-Stiftung für Münchner Kinder” ist Teil des sozialen Engagements der Schörghuber Gruppe. Sie wurde auf Initiative von Josef Schörghuber gegründet, der drei Millionen Mark Stiftungskapital zur Verfügung stellte. Der Unternehmer brachte damit seine Verbundenheit gegenüber München und den Münchner Kindern zum Ausdruck. Im Vordergrund steht die Einzelförderung von bedürftigen Kindern und Familien. Die seit 1995 ausgeschütteten über 8,2 Millionen Euro stammen aus Zinserträgen und vor allem aus Spenden. Sie wurden für Maßnahmen verwendet, von denen mehr als 120.000 Kinder profitieren konnten. Weitere Infos finden sich unter der Adresse www.muenchnerkinder.de.