In einem Kellerlabor einer Fotoentwicklungsfirma ist ein 53-jähriger Angestellter am Freitag, 14. Februar, im Theo-Prosel-Weg ums Leben gekommen.
Der Mann war zwischen einer abwärtsfahrenden Aluquertraverse und dem Behälter des Entwicklerbades im Nackenbereich eingeklemmt worden.
Die Traverse dient der Bewegung der zu entwickelnden Filme durch das Entwickler- oder Fixierbad und der Antrieb erfolgt mit einer Kette.
Ein Angestellter eines Paketdienstes, der im Keller ein Päckchen abgeben wollte, fand das Opfer und alarmierte daraufhin die Feuerwehr.
Einsatzkräfte des Löschzuges Schwabing durchtrennten die massive Alutraverse mit einem Schneidgerät. Trotz sofortiger Intensivmaßnahmen eines Feuerwehr-Notarztteams konnte der Mann nicht mehr reanimiert werden.
Wie lange der Mann eingeklemmt war und die Umstände werden derzeit durch die Polizei untersucht.