“Als ich ein Kind war, sagte meine Mutter zu mir: “Wenn Du Soldat werden möchtest, wirst Du am Ende General. Wenn Du Mönch werden möchtest, wirst Du am Ende Papst.” Aber ich wollte Maler werden und wurde am Ende Picasso.”
Auch wenn nicht aus allen Kindern Künstler wie Pablo Picasso werden, so gibt es doch kein schöneres Geschenk als Kunst zum bevorstehenden Muttertag (10. Mai).
Wer also bei der Geschenkewahl nicht zu Pralinen und Blumen greifen möchte, wird sicherlich im Kunstantiquariat und Galerie Japankunst von Monika Schmidt in der Schellingstr. 33 fündig. Im Antiquariat speziell für alte dekorative Graphik, historische Landkarten und Stadtansichten aus dem 15. bis 19. Jahrhundert findet man für jeden Geldbeutel das Passende, denn das Geschäft wird Mitte Juni geschlossen und auf viele Arbeiten gibt es großartige Rabatte (zwischen 20 und 70 Prozent).
Außerdem werden dort auch Liebhaber japanischer Kunst fündig. Angeboten werden neben einer Vielzahl japanischer Farbholzschnitte auch ausgewählten Malereien als Rollbild montiert (Kakemono-e), Keramik, Möbel, Textilien uvm. „Unser Augenmerk galt seitdem dem Ukiyo-e und den bedeutenden japanischen Künstlern des 19. Jahrhunderts. Es folgten eine Vielzahl verschiedener Verkaufsausstellungen zu den Künstlern der Utagawa Schule wie Andó Hiroshige oder Utagawa Kuniyoshi”, verrät Monika Schmidt.
Seit 55 Jahren sorgt Monika Schmidt und ihr engagiertes Team dafür, dass ihre kunstliebenden Kunden in einer großen Auswahl an hervorragend erhaltenen Stadtansichten und Landkarten aus vielen Ländern der Erde schwelgen können, sowie Welt- & Himmelskarten vorfinden, Beruf- & Modestiche sichten können und aus Fauna- und Flora-Darstellungen, Bilder aus dem Bereich Luftfahrt und italienische und spanische Noten-Handschriften aus dem 15. & 16. Jahrhundert und vielem mehr wählen dürfen.
Alle Stücke sind handverlesen und bei den weltweiten Messen, an denen Monika Schmidt gemeinsam mit ihrem Mann teilgenommen hat, gesammelt worden. Über Jahrzehnte hinweg verband Monika Schmidt mit vielen Künstlern und Sammlern einen engen Austausch, Kunst wurde verkauft und ausgestellt, gesammelt und erhalten.
Da sie nach einem langen und erfüllten Arbeitsleben nach 55 Jahren nun bald für immer die Pforten ihres Ladens schließt, gibt es diese Preziosen nun zum Sonderpreis. Egal ob die eigene Mutter gerne gärtnert, sich für Mode interessiert, ob sie sich einer bestimmten Stadt oder einem Land verbunden fühlt, ob der eigene Vater gerne Golf spielt, sich für das Angeln interessiert oder ob seine Liebe der Jagd gehört, hier findet man in jeder Größe und für jedes Budget das passende Schmuckstück für zuhause. Ob gerahmt, im Passepartout oder ganz ohne alles, die Stiche, Landkarten und Ansichten sind ein echter Hingucker, zeugen von echter Handwerkskunst und lassen sich auch wunderbar mit moderner Kunst kombinieren. Auch für Geschichtsliebhaber sind die alten, oft handkolorierten Landkarten ein großer Gewinn, erzählt doch jede dieser Karten viel über die jeweilig vorherrschenden Ansichten politischer, aber auch geologischer Art.
Nichts spricht natürlich dagegen, sich selbst mit diesen handverlesenen Stücken zu beschenken, noch dazu weil vor der baldigen Auflösung des Antiquariats die Preise in den Keller gepurzelt sind. Das Team von Monika Schmidt berät gerne, erzählt Geschichten und Hintergründe zu den Schätzen, die ihresgleichen suchen. Geöffnet hat ihr Laden von Dienstag bis Freitag von 11.00 bis 18.30 Uhr und samstags von 11.00 bis 16.00 Uhr. Zu erreichen ist die Galerie auch unter Tel. 089-222315. Einen Teil des umfassenden Sortiments kann man unter www.monika-schmidt.com in Augenschein nehmen, nichts geht aber für den Besuch in diesem Eldorado für Kunst und Kultur.