Anfang bis Mitte September steht Hannes Ringlstetter mit seinem Programm »Meine Verehrung!« auf der Bühne der Lach- und Schießgesellschaft, Ursulastraße 9. In Zeiten der allgemeinen Sinn-, Spiritualitäts- und Glaubenssuche widmet Hannes Ringlstetter ein ganzes Programm dem weiten Feld der Verehrung.
Er selbst, als Ministrant und Klavierschüler früh geschult im Verehren großer und auch nicht so großer Meister, schlängelt sich durch die verschiedensten Absurditäten menschlicher Verehrung: Ist der Body-Mass-Index nur eine Sekte und dafür Kreuzfahrtreisende Mitglieder einer Weltreligion? Ist Fußball wirklich wichtiger als Geld und Johnny Cash? Es verehrt der Mensch solang er lebt. Irgendjemanden oder irgendetwas. Notfalls sich selbst. Zusammen mit einem Therapeuten. Aber auch auf eine satte Selbstbeweihräucherung folgt gerne Enttäuschung. Und für die Zeit dazwischen wurde der Humor erfunden.
Ein musikalisch-ironischer, nie zynischer und vor allem ein immer unvorhersehbarer Abend, an dem sogar Frau Merkel Erwähnung findet. Ob sie dabei verehrt wird, wird nicht verraten. Das Publikum jedenfalls wird es.
Termine 2., 3., 4., 7., 8., 9., 10., und 11. September, jeweils um 20 Uhr. Die Karten kosten 19, ermäßigt 12 Euro, am Freitag und am Samstag jeweils 22 Euro. Informationen gibt es unter www.hannesringlstetter.de
und unter www.lachundschiess.de .