Am Dienstag, 26. Mai, verständigte gegen 14.10 Uhr ein 37-Jähriger Spanier mit Wohnsitz in München den Polizeinotruf. Er gab an, dass es nach einem Streit zu Handgreiflichkeiten zwischen ihm und seinem Nachbarn gekommen sei. Der Nachbar habe ihn dabei mit einer Machete bedroht und sei anschließend mit der Machete auf die Straße gelaufen. Ein größerer Polizeieinsatz war die Folge.
Der betreffende Nachbar, ein 47-Jähriger Grieche, konnte kurz darauf durch eine Videokamera im U-Bahnhof „Therese-Giehse-Allee” lokalisiert werden. Aufgrund dessen wurde die Münchner Verkehrs-Gesellschaft (MVG) verständigt, um die Abfahrt der U-Bahnen zu unterbinden.
Außerdem wurden eine Vielzahl an Polizeikräften zum U-Bahnhof geschickt. Als diese nach kurzer Zeit dort eintrafen, nahm sie der 47-Jährige wahr und kam selbständig aus dem U-Bahn-Waggon auf den Bahnsteig. Dort wurde er von mehreren Polizeibeamten mit gezogener Schusswaffe aufgefordert sich hinzulegen. Dem kam er nach und wurde anschließend am Boden liegend gefesselt und durchsucht. Eine Machete konnte nicht aufgefunden werden.
Anschließend wurde der Mann zu einer nahegelegenen Polizeidienststelle gebracht und nach den polizeilichen Maßnahmen von dort wieder entlassen. Es wird weiter ermittelt.