Veröffentlicht am 24.05.2026 09:37

Landespokalsieger FC Würzburger Kickers

Entscheidung vom Punkt: Elfmeterschießen zwischen FC Würzburger Kickers und TSV 1860 München.  (Foto: M. Forster))
Entscheidung vom Punkt: Elfmeterschießen zwischen FC Würzburger Kickers und TSV 1860 München. (Foto: M. Forster))
Entscheidung vom Punkt: Elfmeterschießen zwischen FC Würzburger Kickers und TSV 1860 München. (Foto: M. Forster))
Entscheidung vom Punkt: Elfmeterschießen zwischen FC Würzburger Kickers und TSV 1860 München. (Foto: M. Forster))
Entscheidung vom Punkt: Elfmeterschießen zwischen FC Würzburger Kickers und TSV 1860 München. (Foto: M. Forster))

Im Endspiel 2026 des Bayerischen Landespokals hat sich der Regionalligist FC Würzburger Kickers mit 5:3 (1:1) nach Elfmeterschießen gegen den Drittligisten TSV 1860 München durchgesetzt. Die Rothosen holten sich vor 11.017 Zuschauern im ausverkauften Stadion am Dallenberg damit zum vierten Mal den seit 1998 ausgespielten Toto-Pokal.

Für die Unterfranken ist der Sieg über die Löwen das der zweite sportliche Höhepunkt einer starken Saison. Schon vor dem Endspiel hatten die Würzburger Kickers die Bayerische Amateurmeisterschaft gefeiert und sich damit gleichzeitig die Teilnahme an der ersten Hauptrunde im DFB-Pokal-Wettbewerb 2026/2027 gesichert. Damit stand bereits fest, dass auch der TSV 1860 München unabhängig vom Ausgang des Endspiels für den DFB-Pokal planen darf. Auf beide Teams wartet dort ein Spiel gegen einen Erst- oder Zweitligisten sowie jeweils über 210.000 Euro aus den Vermarktungserlösen.

Sigurd Hauso Haugen brachte die Münchner in der 38. Minute per Kopfball in Führung. In der Schlussminute traf der ehemalige Löwe Tarsis Bonga zum Ausgleich für die Würzburger und rettete die Mannschaft von Trainer Michael Schiele ins Elfmeterschießen. Dort zeigten die Gäste die schlechteren Nerven. Kickers-Keeper Johann Hipper parierte einen Elfmeter von Patrick Hobsch. Kilian Jakob setzte seinen Ball neben den Pfosten. Bei den Kickers trafen hingegen alle Schützen. Der entscheidende Treffer gelang schließlich Liam Omore.

Das gewonnene Finale diente den Würzburgern als Generalprobe für die bevorstehenden Aufstiegsrelegationsspiele zur 3. Liga gegen den 1. FC Lok Leipzig. Mit dem Landespokal und dem Meistertitel im Gepäck geht die Mannschaft von Trainer Michael Schiele selbstbewusst in die entscheidenden zwei Begegnungen mit dem Meister der Regionalliga Nordost. Ganz anders die Münchner Löwen. Für sie endet der Landespokal wie die Drittligasaison: glücklos und mit einer sportlichen Enttäuschung. (as)

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