Ob WM, EM, Champions League oder DFB-Pokal: Wettbewerbe im K.-o.-System machen den Fußball besonders spannend. Das gilt auch für die unterste Ebene - den Münchner Kreispokal. Die 1. Runde ist kürzlich ausgelost worden. Gespielt wird hauptsächlich am Wochenende, 8. und 9. August. Einzelne Verlegungen sind möglich.
Zahlreiche Mannschaften aus München und dem Umland sind im Feld mit dabei und hoffen, eine Runde weiterzukommen - von Newcomern wie dem erst 2025 gegründeten SV Pyramiden München bis zu Traditionsvereinen wie FC Teutonia, BSC Sendling oder MSV Bajuwaren. In drei Gruppen - Nord, Ost und Süd - aufgeteilt wollen vor allem die Underdogs aus der C- bis A-Klasse den etablierten Kreisligisten beweisen, dass der Pokal seine eigenen Gesetze hat. Die Bezirksligisten steigen erst später in den Wettbewerb ein.
Wer alle Runden übersteht und am Ende den Münchner Kreispokal gewinnt, darf sogar am bayernweiten Toto-Pokal teilnehmen und hier auf ein großes Los hoffen. 2025 siegte der FSV Harthof, 2026 der VfB Forstinning. Beide verdienten sich ein Spiel gegen die Profis des FC Ingolstadt 04. Der FSV Harthof muss heuer in der 1. Runde beim FC Maroc München ran, die Forstinninger sind als Landesligist nicht mehr teilnahmeberechtigt.
Gespielt wird im Münchner Kreispokal über 90 Minuten, steht es dann Unentschieden, geht es gleich ins Elfmeterschießen. Alle Ansetzungen finden Interessierte unter www.bfv.de, wo in der Rubrik „Ergebnisse & Wettbewerbe” alle Kreispokale in Bayern eingesehen werden können.