"Schlauer gegen Klauer"

München · Bundespolizei warnt vor Taschendieben und klärt auf

Der Präventionsbeamte der Bundespolizei Hartmut Brach verteilt Flyer am Hauptbahnhof. Damit sollen die Reisenden auf die Methoden von Taschendieben aufmerksam gemacht werden. Foto: Carsten Clever-Rott

Der Präventionsbeamte der Bundespolizei Hartmut Brach verteilt Flyer am Hauptbahnhof. Damit sollen die Reisenden auf die Methoden von Taschendieben aufmerksam gemacht werden. Foto: Carsten Clever-Rott

München · Der Präventionsbeamte der Bundespolizeiinspektion München macht mehrmals in der Vorweihnachtszeit auf die Gefahren des Taschen- und Handgepäcksdiebstahls aufmerksam. Hierzu verteilt er am Hauptbahnhof München Flyer und Visitenkarten mit den wichtigsten Informationen und Hilfestellungen.

> Die Polizei: Vom »Drängel«-, »Blumen«-, bis zum »Geldwechsel«-Trick

Bis Ende September wurden in diesem Jahr bereits 1.075 Diebstähle bei der Bundespolizeiinspektion München angezeigt, rund die Hälfte davon in Fernzügen, etwa je ein Viertel in Nahverkehrszügen bzw. S-Bahnen. Und die Tendenz 2018 weist gegenüber dem Vorjahr auch in München und Bayern wieder auf eine deutliche Zunahme hin.

Vielleicht hätte der eine oder andere Diebstahl verhindert werden können, wenn die Zielpersonen besser aufgeklärt oder aufmerksamer gewesen wären. Insbesondere die Vorweihnachts-, Ferien- und Reisezeit nutzen Diebe aus. Gerade das Gedränge auf Christkindlmärkten, in Geschäften, öffentlichen Verkehrsmitteln wie Zügen, oder an Bahnhöfen macht es ihnen leicht, zuzuschlagen. Über genau diese Gefahren und Tricks, aber auch wie man sich selber schützen kann, klärt der Präventionsbeamte der Bundespolizeiinspektion München, Hartmut Brach, in der Vorweihnachtszeit Reisende auf.

Auf den Flyern "Schlauer gegen Klauer", die an Reisende verteilt werden, sind sowohl die Methoden der Diebe dargestellt, aber auch wie man sich dagegen schützen kann und was zu tun ist, wenn es doch zum Diebstahl gekommen ist. Auf einer Karte in Visitenkarten-Größe (die in jede Handtasche passt) werden grundlegende Tipps und nützliche Hotline-Telefonnummern vermittelt, darunter auch die Rufnummer des Sperr-Notrufes (116 116), wenn die Zahlungskarte abhandengekommen ist.

Tipps der Münchner Bundespolizei: Die Sperr-Notrufnummer für Zahlungskarten vorab im Handy speichern, damit Sie im Ernstfall schnell handeln können. Jeden Verlust bzw. Diebstahl schnellstmöglich bei der nächstgelegenen Polizeidienststelle anzeigen. In allen größeren Bahnhöfen hat die Bundespolizei Wachen, die die Anzeige sofort entgegennehmen und gegebenenfalls geeignete Maßnahmen ergreifen können.

Tipps der Bundespolizei:
Weitere Hinweise zum Thema Handgepäck- und Taschendiebstahl sind im Internet auf den Seiten der Bundespolizei und der Polizeilichen Kriminalprävention abrufbar:

Vom »Drängel«-, »Blumen«-, bis zum »Geldwechsel«-Trick:
www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/diebstahl-und-einbruch/taschendiebstahl.html

www.bundespolizei.de/Web/DE/02Sicher-im-Alltag/01Vorsicht-Taschendiebstahl/Vorsicht-Taschendiebstahl_node.html

Artikel vom 13.12.2018
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