Veröffentlicht am 06.02.2026 16:55

Bunt und fetzig: Das Oktoberfest-Motiv steht fest

Der Siegerentwurf: Mit diesem Motiv wird heuer für das Oktoberfest geworben. Künstler ist Florian Huber aus Kranzberg. (F.: LHM/Referat f. Arbeit und Wirtschaft, Florian Huber)
Der Siegerentwurf: Mit diesem Motiv wird heuer für das Oktoberfest geworben. Künstler ist Florian Huber aus Kranzberg. (F.: LHM/Referat f. Arbeit und Wirtschaft, Florian Huber)
Der Siegerentwurf: Mit diesem Motiv wird heuer für das Oktoberfest geworben. Künstler ist Florian Huber aus Kranzberg. (F.: LHM/Referat f. Arbeit und Wirtschaft, Florian Huber)
Der Siegerentwurf: Mit diesem Motiv wird heuer für das Oktoberfest geworben. Künstler ist Florian Huber aus Kranzberg. (F.: LHM/Referat f. Arbeit und Wirtschaft, Florian Huber)
Der Siegerentwurf: Mit diesem Motiv wird heuer für das Oktoberfest geworben. Künstler ist Florian Huber aus Kranzberg. (F.: LHM/Referat f. Arbeit und Wirtschaft, Florian Huber)

Aus den 31 Siegern vom Publikumsvoting hat eine Jury das Motiv ausgewählt, mit dem für das Oktoberfest 2026 geworben wird. Es ist so bunt und fetzig wie die Wiesn selbst. Für sich entschieden hat den Motivwettbewerb der Grafik-Designer Florian Huber aus Kranzberg, nördlich von München. Den zweiten Platz belegte der Entwurf des Münchners Karl-Roland Hefter, bei dem zwei Bräurösser die Hauptrolle spielen. Der dritte Platz geht an das Motiv von Philipp Dauer aus München. Es zeigt ein buntes Potpurri mit Musik, Brezen und Bierkrügen.

„Die Entscheidung für die drei Motivwettbewerbs-Gewinner fiel nach lebhaften Diskussionen – ein Beleg für die Qualität der zur Wahl stehenden Entwürfe” sagt Dr. Christian Scharpf, Referent für Arbeit und Wirtschaft und Vorsitzender der Plakatjury: „Letztlich überzeugten uns die drei Siegermotive am stärksten, allen voran Florian Hubers Entwurf, der an den Stil Lyonel Feinigers erinnert. Er verbindet gekonnt Tradition und Moderne, lenkt mit seiner leuchtenden Farbigkeit den Blick auf sich und weckt echte Emotionen beim Betrachten des Kunstplakats.“

Die Jury für den Wettbewerb setzte sich heuer zusammen aus sechs Fachpreisrichtern aus Werbung und Design, dem Referenten für Arbeit und Wirtschaft sowie fünf Sachpreisrichtern aus dem Stadtrat. Jeder, der einen Plakatentwurf zum Oktoberfest gemäß den technischen und inhaltlichen Vorgaben hochgeladen hatte, konnte teilnehmen. Darunter waren professionelle Designer ebenso wie engagierte Autodidakten. Insgesamt wurden 129 Entwürfe hochgeladen, von denen es 88 in das Publikumsvoting schafften. In dieser Online-Abstimmung wurden 37.970 Stimmen abgegeben. Die dabei ausgewählten 31 Motive bekam dann die Jury vorgelegt, ohne Informationen zu den Künstlern und dem Ergebnis des Votings.
Die Preisträger erhalten für den 1. Platz 2.500 Euro sowie 5.000 Euro Lizenzhonorar. Für den 2. Platz gibt es 1.250 Euro und für den 3. Platz 500 Euro. Das preisgekrönte Motiv wird im Internet, auf Lizenzartikeln und auf dem Plakat für das Oktoberfest 2026 zu sehen sein. Zusätzlich wird es den offiziellen Oktoberfest™ Sammlerkrug zieren.

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