21-jähriger Autofahrer flieht vor Polizeikontrolle

Am Samstag, 21. März, gegen 22.50 Uhr bemerkten zwei Polizeibeamte im Rahmen ihrer Streifenfahrt einen BMW Pkw, der auf der Triebstraße in Richtung Moosacher Straße fuhr. Als die Polizeibeamten den BMW einer Kontrolle unterziehen wollten, wendete das Fahrzeug und beschleunigte anschließend stark, um sich so der Verkehrskontrolle zu entziehen.

Unter Verwendung von Sondersignalen nahmen die Polizeibeamten mit ihrem Dienstfahrzeug die Nachfahrt auf. Die Fahrtstrecke zog sich zunächst von der Triebstraße über die Max-Born-Straße, dann zur Dachauer Straße und Karlsfelder Straße. Durch die stark überhöhte Geschwindigkeit von über 120 km/h und die Missachtung mehrerer Rotlichter verloren die eingesetzten Beamten an der Kreuzung zur Grashofstraße den Sichtkontakt zum Fahrzeug. Im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung mit mehreren Streifen konnte das Fahrzeug nicht mehr angetroffen werden.

Am Sonntag, 22. März, meldete sich ein 21-Jähriger bei der Polizeiinspektion 44 (Moosach) und gab an, der Fahrer des BMWs am Tag davor gewesen zu sein. Ersten Ermittlungen zufolge verfügt der 21-Jährige nicht über die erforderliche Fahrerlaubnis zum Führen eines Fahrzeugs. Der BMW gehört einem Familienangehörigen.

Wie der 21-Jährige in den Besitz des Pkw gekommen war, ist derzeit Gegenstand der laufenden Ermittlungen der Münchner Verkehrspolizei. Der 21-Jährige wurde wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, verbotenem Kraftfahrzeugrennen, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und diverser Verkehrsordnungswidrigkeiten angezeigt.

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