Weil der barrierefreie Umbau des Aubinger Bahnhofs auf den viergleisigen Ausbau der Bahnstrecke warten muss, hat die Bürgerversammlung den Bau einer langen Rampe vom Germeringer Weg zum Bahnsteig empfohlen. Das sei kurzfristig machbar. Die Barrierefreiheit sei angesichts es Wachstums des Viertels dringlich und habe höchste Priorität.
Eine Rampe wünschen sich die Bürger auch an der Nordseite der Unterführung am Bahnhof. Die Unterführung ist eine wichtige Verbindung zwischen Alt- und Neuaubing. Sie wird viel mit Kinderwägen, Rollatoren, Einkaufstrollis und von Radlern genutzt. Mit einer Rampe wäre sie eine gefahrlose Alternative zur Unterführung in der Limesstraße mit deren sehr engem Fuß- und Radweg.
Wann der viergleisige Ausbau des Bahnhofs, von dem der barrierefreie Ausbau des Bahnsteigs und der Unterführung abhängen, kommt, ist nach wie vor unklar. „Es gibt leider keine Neuigkeiten”, meinte dazu Bezirksausschussvorsitzender Sebastian Kriesel auf der Bürgerversammlung. Er rechnet mit dem Ausbau „nicht vor 2020”.