„Viele erwarten die Sanierung des Allacher Tunnels mit großer Sorge”, meinte Bezirksausschussvorsitzende Stefanie Martin bei der Bürgerversammlung. Die Arbeiten, die sich über acht Jahre hinziehen werden und die Sperrung jeweils einer Röhre erfordern, sollen 2030 beginnen. Schon jetzt ist der Tunnel am Limit, so Martin. Das Ziel der Sanierung sei daher ein gutes, denn nach Abschluss der Arbeiten werde der Tunnel befahrbare Seitenstreifen haben, was seine Kapazität um 25 Prozent erhöhe.
Schneller am Ziel werde man bei der Grundschule auf dem Kirschgelände sein. Deren Bau hat begonnen und liege im Plan. Man könne daher die Eröffnung zum Schuljahresbeginn 2029/30 erwarten. „Das ist eine sehr erfreuliche Entwicklung”, so Martin. Erst im Planungsstadium ist die fünfzügige Carl-Spitzweg-Realschule an der Prof.-Eichmann-Straße. Nachdem die Feuerwache nun am Pasinger Heuweg entstehen soll und zwei Spielfelder des SV Untermenzing verlegt werden, habe man aber Platz für den Schulbau.
Für die Feuerwache werde nun der Bebauungsplan ausgearbeitet, zu dem es 2027 eine Öffentlichkeitsbeteiligung geben werde. Der Bau werde für 2029 angestrebt. Im Anschluss daran könne die Geothermie-Anlage gebaut werden, die Mitte der 2030er Jahre in betrieb gehen könne und München in Sachen Energie ein Stück unabhängiger machen werde.
Großen Sanierungsbedarf gibt es bei der Pfarrer-Grimm-Grundschule. Bis zum neuen Schuljahresbeginn werde es zunächst zusätzliche Speiseräume und eine Küche für den Ganztag geben, so Martin. Am Altbau werde die Fassadensanierung geplant. Etwas Entlastung habe die Umsprengelung im Viertel zur Theodor-Fischer-Schule gebracht: Im laufenden Schuljahr habe man so nur drei statt vier erste Klassen in der Pfarrer-Grimm-Schule unterbringen müssen; das werde wohl auch im neuen Schuljahr gelingen, so dass man hier stabile 14 Klassen habe.
Fast fertig ist inzwischen das neue Seniorenheim an der Franz-Nißl-Straße. Es bietet 202 Plätze, von denen noch 40 frei seien - zudem eine Cafeteria und einen öffentlich nutzbare Veranstaltungsraum. Im November werde der Neubau bezogen - unter anderem von Bewohnern, die jetzt noch im Hans-Sieber-Haus an der Manzostraße leben. Dieses werde vorläufig zwei bis drei Jahre weiterbetrieben, so dass 40 Prozent seiner Bewohner dort bleiben können. Auch das ASZ bleibe an der Manzostraße, berichtete Martin.