Übergangswohnheim in Ismaning in Betrieb

Die Regierung von Oberbayern hat das Übergangswohnheim in der Max-von-Eyth-Straße mit Platz für bis zu 190 Personen in Betrieb genommen. Die ersten Bewohnerinnen und Bewohner sind eingezogen, weitere werden sukzessive folgen.

Wie alle Übergangswohnheime dient auch das neue Übergangswohnheim in Ismaning der vorübergehenden Unterbringung von deutschstämmigen Spätaussiedlern, von jüdischen Emigranten aus Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion sowie von Personen, die über humanitäre und politische Aufnahmeprogramme des Bundes nach Deutschland kommen. Zu diesem Personenkreis zählen insbesondere ehemalige afghanische Ortskräfte und ihre Familienangehörigen.

Bewohner sind keine Asylsuchenden

Es handelt sich bei den Bewohnern des Übergangswohnheims nicht um Asylsuchende, weshalb sie auch kein gesondertes Asylverfahren mehr durchlaufen müssen. Sie haben bereits bei ihrer Einreise ein Aufenthaltsrecht in Deutschland, direkt Zugang zum Arbeitsmarkt und dürfen privat eine Wohnung beziehen. Bis sie eigenen Wohnraum gefunden haben, stellt der Freistaat Bayern ihnen eine Unterkunft in einem Übergangswohnheim zur Verfügung. Der Großteil der Personen, die in der kommenden Zeit in das neue Übergangswohnheim in Ismaning einziehen werden, sind Bewohner mehrerer anderer Übergangswohnheime in Oberbayern, die wegen auslaufender Mietverträge demnächst geschlossen werden.

66 Zimmer mit einfacher Ausstattung

Die neue Unterkunft in der Max-von-Eyth-Straße befindet sich in einem umgebauten früheren Bürogebäude. Sie verfügt über insgesamt 66 Zimmer, wobei die Ausstattung der Räume einfach und zweckmäßig ist. Über Gemeinschaftsküchen können sich die Bewohner eigenständig verpflegen, dazu gibt es einen Hauswirtschaftsraum mit Waschmaschinen und Trocknern, flexibel nutzbare Gemeinschaftsflächen, einen Kinderspielplatz im Außenbereich sowie überdachte Fahrradabstellplätze.

Mitarbeitende der Caritas München und Oberbayern übernehmen im Auftrag des Freistaats Bayern in der Unterkunft die Flüchtlings- und Integrationsberatung. Bürgerinnen und Bürger, die sich ehrenamtlich engagieren möchten, wenden sich an Sara Vega Mazzilli unter der E-Mail-Adresse Alveni-ismaning@caritasmuenchen.org.

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